Appeal inadmissible for failure to pay cost advance

c-5560-2007Tribunal administratif fédéral / 3e division6 mars 2008Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a decision of the foreign disability insurance office concerning a revision request. After the Federal Administrative Court ordered a cost advance and warned that it would not enter into the appeal if payment was not made, the order was duly served at the appellant’s Swiss service address. As the advance remained unpaid within the deadline, the court, sitting as a single judge, did not enter into the appeal. It also decided not to charge procedural costs.

Regest

Art. 23 Abs. 1 lit. b VGG; Art. 11b Abs. 1 VwVG; non-payment of an ordered cost advance after proper service to the designated Swiss service address justifies non-entry into the appeal in single-judge proceedings. Where the circumstances of the case or the party render allocation of costs disproportionate, procedural costs may be waived under Art. 6 lit. b VGKE. Proper service and expiry of the set deadline without payment suffice; no further merits examination is required.

Texte intégral

BVGer C-5560/2007

Entscheiddatum: 06.03.2008Publikationsdatum: 25.03.2008

Tribunal administrativ federal

Abteilung III

C-5560/2007/frj/fas

{T 0/2}

Urteil vom 6. März 2008

Besetzung

Einzelrichter Johannes Frölicher,

Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

Parteien

C._______, Thailand,

Zustelladresse: H._______,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2

Vorinstanz.

Gegenstand

IV-Rentenrevisionsgesuch (Verfügung vom 19. Juli 2007).

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA mit Verfügung vom 19. Juli 2007 auf das Rentenrevisionsgesuch von C._______ nicht eingetreten bzw. das Gesuch abgewiesen hat,

dass C._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom 15. August 2007 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 21. Januar 2008 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 22. Februar 2008 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

dass diese Verfügung an dem vom Beschwerdeführer bezeichneten schweizerischen Zustelldomizil (vgl. Art. 11b Abs. 1 VwVG) am 22. Januar 2008 zugestellt worden ist,

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

Dieses Urteil geht an:

  • den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

  • die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)

  • das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

Mots-clés

disability insuranceappeal inadmissibilitycost advanceservice of processnon-entrycourt costs