Appeal withdrawn; no costs and no party compensation

c-1181-2012Tribunal administratif fédéral / 3e division11 févr. 2014Withdrawn

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The appellant challenged a contribution order issued by the Stiftung Auffangeinrichtung BVG, but later withdrew the appeal. The Federal Administrative Court therefore struck the case off as moot in single-judge procedure. It decided not to levy court costs, ordered the CHF 800 advance payment to be refunded after finality, and denied any party compensation.

Regeste Omnilex

Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG; withdrawal of an appeal renders the proceedings moot and leads to striking off the case in single-judge procedure. Where the appeal is terminated by withdrawal without substantial effort for the court, procedural costs may be waived under Art. 6 lit. a VGKE; the cost advance is to be refunded upon finality. No party compensation is due absent the statutory prerequisites under Art. 7 Abs. 3 VGKE.

Texte intégral

BVGer C-1181/2012

Entscheiddatum: 11.02.2014Publikationsdatum: 19.02.2014

BundesverwaltungsgerichtTribunal administratif fédéralTribunale amministrativo federaleTribunal administrativ federal Abteilung IIIC-1181/2012

Abschreibungsentscheid vom 11. Februar 2014 Besetzung Einzelrichter Daniel Stufetti, Gerichtsschreiberin Regula Hurter Urech. Parteien A._______, Beschwerdeführer, gegen Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Rechtsdienst, Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich, Vorinstanz . Gegenstand Beiträge an die Auffangeinrichtung, Verfügung vom 15. Februar 2012.

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) mit Beitragsverfügung vom 15. Februar 2012 (act. 1/17) A._______ als Arbeitgeber anwies, ihr den Betrag von Fr. 3'144.10 zuzüglich Zins von 5 % zu bezahlen, den gegen die Betreibung dieser Forderung von ihm erhobenen Rechtsvorschlag aufhob und ihm die Verfügungskosten von Fr. 300.- auferlegte,

dass A._______ (Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter diese Verfügung mit Beschwerde vom 29. Februar 2012 (act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht anfechten und deren Aufhebung beantragen liess,

dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) ergibt, sofern, wie vorliegend, keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,

dass der mit Zwischenverfügung vom 12. März 2012 (act. 2) vom Beschwerdeführer einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 800.- am 20. März 2012 beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen ist (act. 4),

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 6. Februar 2014 (act. 19) erklärte, seine Beschwerde vom 29. Februar 2012 zurückzuziehen,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht ([VGKE; SR 173.320.2]),

dass im vorliegenden Verfahren keine Verfahrenskosten zu erheben sind und dem Beschwerdeführer der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids zurückzuerstatten ist,

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).

(Dispositiv nächste Seite)

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

  1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet.

  1. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

  2. Dieser Entscheid geht an:

  •    den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl-adresse)
    
  •    die Vorinstanz (Ref-Nr. \_\_\_\_\_\_\_; Gerichtsurkunde)
    
  •    das Bundesamt für Sozialversicherungen
    
  •    die Oberaufsichtskommission BVG  
    

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Daniel Stufetti Regula Hurter Urech

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand:

Mots-clés

withdrawalmootnesscost advanceparty compensationsocial insurance contributionsappeal withdrawal

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal should be struck off as moot after withdrawal

Solution extraite

The appeal proceedings were declared moot and struck off because the appellant withdrew the appeal.

Motifs extraits

Once the appellant expressly withdrew the appeal, there was no longer any live dispute to decide, so the case had to be discontinued in summary single-judge procedure.

Question juridique clé

Whether court costs should be charged despite withdrawal

Solution extraite

No court costs were levied; the advance payment must be refunded after the decision becomes final.

Motifs extraits

Under the applicable costs regulation, costs may be waived when a case is resolved by withdrawal without substantial judicial effort.

Question juridique clé

Whether a party compensation award was due

Solution extraite

No party compensation was awarded.

Motifs extraits

The conditions for compensation were not met in the withdrawn appeal.

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