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BV.2015.9 ΓÇó Withdrawal of complaint after house search
BV.2015.9Tribunal pénal fédéral / Chambre des recours8 mai 2015Withdrawn
A. challenged a house search carried out by the Zurich cantonal police on the basis of a BAKOM search warrant. After the complaint had been transmitted to the Federal Criminal Court and a cost advance had been requested, A. withdrew the complaint, explaining that the earlier letter had only been a protest. The Court held that the withdrawal ended the dispute and struck the proceedings from the docket. It further waived any court fee in view of the circumstances.
Withdrawal of a complaint against coercive measures; effect on pending proceedings and court costs. The withdrawal of a complaint terminates the dispute and leads to the striking of the case from the docket as concluded (consid. 1). Where the circumstances so justify, the court may waive the levy of a judicial fee by analogy to Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 2).
Beschluss vom 8. Mai 2015 Beschwerdekammer Besetzung Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, Andreas J. Keller und Tito Ponti, Gerichtsschreiberin Chantal Blättler Grivet Fojaja
Parteien A., Beschwerdeführer
gegen
BUNDESAMT FÜR KOMMUNIKATION (BAKOM), Beschwerdegegnerin
Gegenstand Hausdurchsuchung (Art. 48 f. VStrR); Rückzug der Beschwerde
B u n d e s s t r a f g e r i c h t T r i b u n a l p é n a l f é d é r a l T r i b u n a l e p e n a l e f e d e r a l e T r i b u n a l p e n a l f e d e r a l
Ges c häft s n um m er: B V . 201 5.9
Die Beschwerdekammer hält fest, dass:
die Kantonspolizei Zürich am 20. April 2015 gestützt auf einen Durchsu- chungsbefehl des Bundesamtes für Kommunikation (nachfolgend "BAKOM") vom gleichen Tag am Wohnort von A. wegen Verdachts der Widerhandlung gegen das Radio- und Fernsehgesetz eine Hausdurchsuchung vornahm (act. 2.11 und 2.12);
A. mit Schreiben an das BAKOM vom 20. April 2015 die Verhältnismässigkeit der Hausdurchsuchung rügte (act. 1);
das BAKOM dieses Schreiben als Beschwerde entgegennahm und diese zusammen mit einer Beschwerdeantwort am 24. April 2015 der Beschwer- dekammer des Bundesstrafgerichts überwies (act. 2);
der Beschwerdeführer am 28. April 2015 aufgefordert wurde, einen Kosten- vorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten (act. 3);
der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. Mai 2015 die Beschwerde zurück- zog und erklärte, er habe sein Schreiben vom 20. April 2015 lediglich als "Protest gegen das Vorgehen" und nicht als formelle Beschwerde verstan- den (act. 4);
der Rückzug der Beschwerde den Rechtsstreit beendet, weshalb das Be- schwerdeverfahren als erledigt abzuschreiben ist (vgl. Beschluss des Bun- desstrafgerichts BV.2014.40 vom 24. Juli 2014, E. 1.4);
die Umstände es rechtfertigen, auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG analog; vgl. TPF 2011 25 E. 3).
3 -
Demnach erkennt die Beschwerdekammer:
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben.
Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben.
Bellinzona, 8. Mai 2015
Im Namen der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Zustellung an
Rechtsmittelbelehrung Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden (Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).