Accident insurance: 20% integrity compensation upheld

U 406/04Tribunal fédéral24 févr. 2005Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The claimant, injured in a stair fall with bilateral heel fractures, sought an increase of his SUVA integrity compensation from 20% to 30%. The Federal Insurance Court held that the degree of compensation is determined by the extent of permanent impairment, not by the mere fact that the condition did not improve. Relying on the medical file and the standardized tables used by SUVA, the court found no basis to depart from the 20% assessment. Psychological complaints and undocumented degenerative changes were disregarded. The complaint was dismissed and no court costs were imposed.

Regeste Omnilex

Art. 24 f. UVG; Art. 36 UVV; integrity compensation is assessed according to the degree of lasting impairment, not according to the absence of post-accident improvement. The insurer may rely on standardized tables to ensure equal treatment, provided the medical findings support the chosen category (consid. 2). Alleged additional complaints that are not medically documented or are not causally attributable to the accident need not be taken into account. Summary proceedings under Art. 36a OG are available where the complaint is manifestly unfounded.

Texte intégral

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
U 406/04

Urteil vom 24. Februar 2005
II. Kammer

Besetzung
Präsident Borella, Bundesrichter Schön und Frésard; Gerichtsschreiberin Durizzo

Parteien
A.________, 1947, Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz
Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Aarau

(Entscheid vom 13. Oktober 2004)

Sachverhalt:
A.
A.________ stürzte am 23. Mai 2002 von einer Treppe und zog sich Frakturen an beiden Fersen zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte die gesetzlichen Leistungen und sprach ihm mit Verfügung vom 17. November 2003, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 26. Januar 2004, eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 21 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu.
B.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 13. Oktober 2004 ab.
C.
A.________ führt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und des Einspracheentscheides der SUVA, soweit sie die Integritätsentschädigung betreffen, und Zusprechung einer Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 %.

Während die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt für Gesundheit auf eine Vernehmlassung.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:
1.
Die Vorinstanz hat die gesetzliche Regelung der Integritätsentschädigung (Art. 24 f. UVG und Art. 36 UVV) und die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 124 V 32 Erw. 1b und 1c mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.
Die SUVA und das kantonale Gericht haben die Festlegung der Integritätseinbusse mit 20 % einlässlich begründet. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag daran nichts zu ändern. Er macht zunächst geltend, dass sich sein Gesundheitszustand seit dem Unfall nicht verbessert habe. Eine Integritätsentschädigung wird nur bei dauernder erheblicher Beeinträchtigung der Gesundheit ausgerichtet. Dass ein unverändert schlechter Zustand vorliegt, war deshalb Voraussetzung für die Zusprechung einer Entschädigung, ist aber kein Kriterium zur Festlegung ihrer Höhe. Diese wird durch das Ausmass der Behinderung bestimmt. Beim Beschwerdeführer handelt es sich dabei gemäss Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 9. April 2003 um eine verminderte Belastbarkeit beider Füsse sowie arthrotische Veränderungen. Radiologisch und klinisch waren die Befunde jedoch gut und die Beweglichkeit ist erhalten geblieben. Entsprechend diesen Einschränkungen hat die SUVA die Integritätsentschädigung festgelegt, wobei sie sich auf Tabellen stützt, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll. Degenerative Veränderungen am Bein, wie der Versicherte sie geltend macht, sind in den medizinischen Akten nicht dokumentiert. Allfällige psychische Beschwerden müssen unberücksichtigt bleiben. Wie Verwaltung und Vorinstanz zu Recht erwogen haben, war das Unfallereignis vom 23. Mai 2002 nicht geeignet, ein solches Leiden zu verursachen. Die von der SUVA zugesprochene und vom kantonalen Gericht geschützte Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % ist daher nicht zu beanstanden.
3.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) zugestellt.
Luzern, 24. Februar 2005
Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der II. Kammer: Die Gerichtsschreiberin:

Mots-clés

integrity compensationaccident insurancemedical assessmentpermanent impairmentstandardized tablescausationsummary proceedings

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the integrity impairment from the accident justified more than 20% compensation.

Solution extraite

No. The medical findings showed reduced foot load-bearing capacity and arthritic changes, but radiological and clinical findings were good and mobility remained preserved; the 20% assessment was not objectionable.

Motifs extraits

The extent of integrity compensation depends on the degree of permanent impairment, not on whether the health condition improved after the accident. The insurer and cantonal court relied on medical evidence and standardized tables ensuring equal treatment. Alleged degenerative leg changes were not documented, and claimed psychological complaints had to be disregarded because the accident was not suitable to cause them.

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