No further accident insurance benefits after accident-related symptoms ended

U 331/99Tribunal fédéral14 juil. 2000Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The insured person challenged SUVA’s termination of treatment and daily benefits after a stair fall in 1996 and sought an invalidity pension from the accident date. The Federal Insurance Court upheld the cantonal judgment and dismissed the administrative appeal. It accepted that, by 30 June 1997, no significant organic accident consequences remained and that the persistent psychological complaints were not adequately causally related to the accident. The court found the medical record sufficient and saw no need for further expert evidence. No court costs were imposed.

Regeste Omnilex

Art. 36a OG; accident insurance benefits may be refused where the medical record establishes that, at the relevant time, no significant organic accident sequelae remain and the continuing psychological complaints lack adequate causal connection to the accident. Where the lower court’s assessment is convincing and the appeal raises no arguments capable of altering the result, the Federal Court may decide the matter summarily without additional evidentiary measures. A claim for further benefits, including an invalidity pension, fails in the absence of a legally relevant accident-related disability.

Texte intégral

«AZA 0»
U 331/99 Vr

III. Kammer
Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; Gerichtsschreiber Schäuble

Urteil vom 14. Juli 2000

in Sachen
F.________, 1937, Beschwerdeführerin,

gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Luzern, Beschwerdegegnerin,
und
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

F.________, geboren 1937, stürzte am 4. August 1996 eine Treppe hinunter und erlitt dabei ein Schädelhirntrauma sowie Verletzungen im Halswirbelbereich. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), bei welcher F.________ obligatorisch gegen Unfall versichert war, anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen.
Mit Verfügung vom 19. Juni 1997 stellte die SUVA die Heilkostenleistungen ab sofort und die Taggeldleistungen auf den 1. Juli 1997 ein, da keine Unfallfolgen mehr vorlägen. Auf Einsprache hin hielt die Anstalt an ihrem Standpunkt fest (Entscheid vom 5. Dezember 1997).

Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher die Versicherte die weitere Ausrichtung von Versicherungsleistungen beantragte, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 19. August 1999 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt die Versicherte den Antrag auf Zusprechung einer angemessenen Invalidenrente rückwirkend ab Unfalldatum (August 1996). Sie macht geltend, seit dem Unfall nicht mehr in der Lage zu sein, einer geregelten Arbeit nachzugehen.
Die SUVA verzichtet unter Hinweis auf den angefochtenen Entscheid auf eine Vernehmlassung. Das Bundesamt für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.- Sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht kann auf den kantonalen Gerichtsentscheid verwiesen werden, wo mit überzeugender Begründung, welcher das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat, dargelegt wird, dass der Beschwerdeführerin kein Anspruch auf weitere Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung für den am 4. August 1996 erlittenen Unfall zusteht. Mit der Vorinstanz ist auf Grund der medizinischen Unterlagen, namentlich der spezialärztlichen Beurteilung des Dr. med. S.________, Facharzt für Chirurgie, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, vom 12. November 1997, davon auszugehen, dass im Zeitpunkt, in welchem die SUVA ihre Leistungen eingestellt hat (30. Juni 1997), keine wesentlichen organischen Unfallfolgen mehr bestanden haben. Des Weiteren kann festgestellt werden, dass die bestehenden psychischen Beschwerden nicht adäquat unfallkausal sind.
In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welche sich im Übrigen nicht mit der einlässlichen Argumentation im kantonalen Entscheid auseinandersetzt, wird nichts vorgebracht, was zu einem andern Ergebnis führen könnte. Unerheblich ist namentlich der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die beigelegten vorangehenden Beschwerdeeingaben. Der rechtserhebliche Sachverhalt ist hinreichend erstellt, womit sich auch eine zusätzliche medizinische Abklärung erübrigt.

2.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversiche-
rungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für
Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 14. Juli 2000
Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Präsident der III. Kammer:

i.V.
Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

accident insuranceadequate causal linkmedical evidencepsychic injurybenefits terminationinvalidity pensionsummary procedure

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the insured remained entitled to further mandatory accident insurance benefits after 30 June 1997.

Solution extraite

No further benefits were owed because no significant organic accident sequelae remained and the psychiatric complaints were not adequately caused by the accident.

Motifs extraits

The court relied on the medical file, especially the specialist assessment of 12 November 1997, and found the factual and legal reasoning of the cantonal court convincing. The appeal raised nothing capable of changing that assessment, so no further medical inquiry was needed.

Question juridique clé

Whether the insured was entitled to an invalidity pension retroactively from the date of the accident.

Solution extraite

No entitlement to an invalidity pension was shown on the established record.

Motifs extraits

Because the accident-related impairments had ceased in relevant respects and the remaining complaints lacked adequate causal connection, the claimed pension could not be awarded.

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