Appeal dismissed for lack of reasoned challenge

P 86/01Tribunal fédéral / Ire division de droit social23 mai 2002Dismissed

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Résumé

W.________ appealed to the Federal Insurance Court against a cantonal non-entry decision concerning supplementary benefits to an invalidity pension. The federal court held that the filing did not engage with the procedural non-entry ruling and therefore lacked the required case-related reasoning. The administrative law appeal was dismissed insofar as it could be examined. Because the court waived costs, the request for free legal aid became moot.

Regest

Art. 108 Abs. 2 OG; Art. 36a OG: An administrative law appeal directed against a non-entry decision must contain a specific, case-related challenge to that procedural ruling. A submission that deals only with the merits of the underlying dispute fails to meet the statutory reasoning requirement and is inadmissible. Where the circumstances justify waiving court costs, a pending request for free legal aid becomes moot (consid. 1b, 2).

Texte intégral

[AZA 0]
P 86/01 Gi

IV. Kammer

Bundesrichter Rüedi, Bundesrichter Ferrari und Frésard;
Gerichtsschreiber Grünvogel

Urteil vom 23. Mai 2002

in Sachen
W.________, Beschwerdeführerin,

gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Ausgleichskasse, Kyburgerstrasse, 15, Aarau, Beschwerdegegnerin,

und
Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Aarau

A.- Mit Verfügung vom 18. September 2000 setzte die Ausgleichskasse des Kantons Aargau den Entscheid über die Zusprechung einer Ergänzungsleistung zur Invalidenrente für W.________ bis zum Eintreffen der von ihr angeforderten Unterlagen aus.

B.- Dagegen erhob W.________ beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau Beschwerde, auf welche mangels Prozessfähigkeit mit Entscheid vom 6. Februar 2001 nicht eingetreten wurde.

C.- Mit Eingabe vom 18. Februar 2001 gelangt W.________ an das Eidgenössische Versicherungsgericht. Nach Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses reicht W.________ ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.- a) Gemäss Art. 108 Abs. 2 OG muss die Verwaltungsgerichtsbeschwerde u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten, widrigenfalls auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werden kann. Setzt sich eine Beschwerdeschrift, welche sich gegen einen prozessualen Nichteintretensentscheid richtet, lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinander, so weist diese Eingabe keine sachbezogene Begründung im Sinne von Art. 108 Abs. 2 OG auf und stellt damit keine rechtsgenügliche Verwaltungsgerichtsbeschwerde dar (BGE 123 V 335, 118 Ib 134).

b) Nachdem die Eingabe der Beschwerdeführerin jeden Bezug auf das vorinstanzliche Nichteintreten vermissen lässt, kann darauf mangels sachbezogener Begründung im Verfahren nach Art. 36a OG nicht eingetreten werden. Im Übrigen wäre den Erwägungen der Vorinstanz beizupflichten.

2.- In Berücksichtigung der gesamten Umständen wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos erweist.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

I.Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen,
soweit darauf einzutreten ist.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
III. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.

Luzern, 23. Mai 2002

Im Namen des
Eidgenössischen Versicherungsgerichts
Der Vorsitzende der IV. Kammer:

Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

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