Non-payment of advance leads to non-entry

I 858/06Tribunal fédéral6 févr. 2007Inadmissible

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Résumé

G.________ appealed a decision of the Zurich Social Insurance Court and requested legal aid. The Federal Court had already refused legal aid and ordered an advance of CHF 500, warning that failure to pay would result in non-entry. The decision was duly served, but the advance was not paid within the deadline. The Federal Court therefore did not enter into the appeal and, following its practice, imposed no court costs.

Regest

Art. 150 Abs. 4 OG; non-payment of an ordered cost advance after express warning justifies non-entry into the appeal. If the appellant fails to pay the advance within the prescribed period despite a valid threat of non-entry, the court must refuse to hear the case. In such non-entry decisions, although the proceedings are in principle costs-bearing, court costs are customarily waived (consid. 1).

Texte intégral

{T 0}
I 858/06

Urteil vom 6. Februar 2007
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Seiler,
Gerichtsschreiber Fessler.

Parteien
G.________, 1954, Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 29. August 2006.

In Erwägung,
dass G.________ am 6. Oktober 2006 Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen einen Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. August 2006 erhoben und dabei auch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht hat,
dass das Verfahren kostenpflichtig ist (Art. 134 zweiter Satz OG, vorliegend anwendbar gemäss Art. 132 Abs. 1 BGG, in Kraft seit 1. Januar 2007),
dass das Eidgenössische Versicherungsgericht (seit 1. Januar 2007: I. und II. sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 28. Dezember 2006 abgewiesen und G.________ aufgefordert hat, einen Kostenvorschuss von Fr. 500.- zu bezahlen mit der Androhung, dass bei Nichtleistung innert der gesetzten Frist von 14 Tagen aus diesem Grunde auf die Rechtsvorkehr nicht eingetreten werde,
dass der Entscheid G.________ am 8. Januar 2007 ausgehändigt worden ist,
dass G.________ den verlangten Kostenvorschuss innert der gesetzten Frist nicht geleistet hat,
dass androhungsgemäss nach Art. 150 Abs. 4 OG zu verfahren ist,
dass - obwohl das Verfahren an sich kostenpflichtig ist - praxisgemäss bei Nichteintretensentscheiden zufolge unterbliebener oder verspäteter Leistung des Vorschusses keine Gerichtskosten erhoben werden,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.
Luzern, 6. Februar 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

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