Continuation of disability pension and legal aid denied

I 634/05Tribunal fédéral17 janv. 2006Dismissed

Ouvrir la source

Résumé

The Federal Insurance Court dismissed the insured person's administrative judicial appeal against the Zurich IV office. It upheld the lower court's assessment that, based on the medical report from Klinik X., the claimant was only 50% incapable of work until 31 October 2003 and fully capable of adapted work thereafter, so the pension was lawfully reduced and ended. The request to have vocational measures ordered was not examined because such measures were not part of the contested decisions. The court also refused free legal representation because the appeal was hopeless, and no court costs were imposed.

Regest

Art. 7, 8 Abs. 1, 16 and 17 ATSG; Art. 28 Abs. 1 and 1bis IVG (old version), Art. 28 Abs. 1 IVG (new version), Art. 88a Abs. 1 IVV; disability pension reduction and termination on the basis of medical improvement. Where reliable medical evidence establishes partial work capacity from a given date and full work capacity shortly thereafter, the income-comparison method supports a corresponding reduction and cessation of the pension; the appellate court will not interfere absent substantiated objections. Requests concerning vocational measures are inadmissible if they were not the subject of the contested decision. Free legal aid is refused when the appeal lacks any reasonable prospect of success (consid. 2-3).

Texte intégral

Eidgenössisches Versicherungsgericht
Tribunale federale delle assicurazioni
Tribunal federal d'assicuranzas

Sozialversicherungsabteilung
des Bundesgerichts

Prozess
{T 0}
I 634/05

Urteil vom 17. Januar 2006
III. Kammer

Besetzung
Präsident Ferrari, Bundesrichter Lustenberger und Seiler; Gerichtsschreiber Hadorn

Parteien
A.________, 1954, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich, Beschwerdegegnerin

Vorinstanz
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, Winterthur

(Entscheid vom 3. August 2005)

Sachverhalt:
Mit Verfügung vom 26. März 2004 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich A.________ (geb. 1954) eine befristete ganze Invalidenrente vom 1. Dezember 2002 bis 31. Oktober 2003 zu. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Juni 2004 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 3. August 2005 teilweise gut, indem es A.________ eine ganze Rente bis 31. Dezember 2003 sowie eine halbe Rente für den Januar 2004 zusprach.
A.________ lässt Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, es sei ihm über den 1. Januar 2004 hinaus eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventuell sei die Sache zur Gewährung beruflicher Massnahmen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Ausserdem lässt A.________ um unentgeltliche Verbeiständung ersuchen.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, während das Bundesamt für Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen zu den Begriffen der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG), zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung, Art. 28 Abs. 1 IVG in der am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Version), zur Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG), zur Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; altArt. 41 IVG) und zum massgebenden Zeitpunkt für eine Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente (Art. 88a Abs. 1 IVV) sowie die Rechtsprechung zur allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (BGE 128 V 30 Erw. 1), zu den Verfügungen mit einer befristeten Rente (BGE 125 V 417 Erw. 2d, 121 V 275 Erw. 6b/dd), zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4), zur Ermittlung des Invaliditätsgrades auf Grund von Tabellenlöhnen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb) und zum beim hypothetischen Invalideneinkommen maximal zulässigen Abzug von 25 % (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa-cc) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.
Die Vorinstanz hat die medizinischen Akten eingehend gewürdigt und zu Recht auf die Schlussfolgerungen im Austrittsbericht der Klinik X.________ vom 1. Oktober 2003 abgestellt, wonach der Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit ab 15. September 2003 zu 50 % und ab 1. November 2003 voll arbeitsfähig war. Hiegegen bringt der Versicherte keine stichhaltigen Argumente vor. Der gestützt auf die Angaben der Klinik erstellte Einkommensvergleich gibt zu keinen Beanstandungen Anlass. Auch in zeitlicher Hinsicht hat die Vorinstanz die Rente korrekt herabgesetzt und danach aufgehoben. Auf die entsprechenden Erwägungen wird verwiesen. Berufliche Massnahmen waren sodann weder Gegenstand des angefochtenen Einsprache- noch des kantonalen Entscheides. Vielmehr hat die IV-Stelle mit Verfügung vom 5. Juli 2004 über solche Massnahmen befunden. Hiegegen hat der Versicherte, soweit erkennbar, kein Rechtsmittel ergriffen.
3.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist, soweit nicht unzulässig, offensichtlich unbegründet und wird im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt. Die unentgeltliche Verbeiständung kann wegen Aussichtslosigkeit (dazu: BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1) nicht gewährt werden.

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht:

1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird abgewiesen.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, der Ausgleichskasse des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherung zugestellt.
Luzern, 17. Januar 2006

Im Namen des Eidgenössischen Versicherungsgerichts

Der Präsident der III. Kammer: Der Gerichtsschreiber:

Mots-clés

disability pensionincome comparisonwork capacitypension revisionlegal aidvocational measures