projets
9C_918/2010 ΓÇó Late and unreasoned social insurance appeal dismissed as inadmissible
9C_918/2010Tribunal fédéral / IIIe division de droit public12 nov. 2010Dismissed
The Federal Court dismissed the appeal in a supplementary benefits matter because the appellant's filing did not contain the mandatory requests and reasons required by Art. 42 BGG. In any event, the 30-day appeal period had already expired when the filing was made, as the time limit ran from the failed service attempt under Art. 44 Abs. 2 BGG and could not be extended. The Court therefore issued a non-entry decision in simplified proceedings and waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry due to insufficient grounds and expiry of the appeal period. A federal appeal must set out requests and reasons in concise form; a mere request for an extension of time to formulate them does not satisfy the minimum formal requirements. The 30-day appeal period is non-extendable and begins, in case of failed service, at the latest after the lapse of seven days from the first unsuccessful delivery attempt. If the deadline has expired, rectification of the deficient filing is excluded (consid. 1).
{T 0/2}
9C_918/2010
Urteil vom 12. November 2010
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.
Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. September 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 8. November 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. September 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die als Beschwerde bezeichnete Eingabe vom 8. November 2010 (Poststempel), in welcher im Wesentlichen eine Fristerstreckung zur Stellung von Rechtsbegehren und zur ausführlichen Begründung beantragt wird, diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt,
dass die unerstreckbare Rechtsmittelfrist von 30 Tagen (Art. 100 Abs. 1 BGG), welche am Folgetag des siebenten Tages nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch (30. September 2010 [vorinstanzlicher Versand mit Gerichtsurkunde am 29. September 2010]; Art. 44 Abs. 2 BGG), also spätestens am 8. Oktober 2010, zu laufen begonnen hat, jedenfalls am 8. November 2010 (vgl. Art. 1 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 1963 über den Fristenlauf an Samstagen, SR 173.110.3) abgelaufen ist, so dass eine Verbesserung der Eingabe vom 8. November 2010 nicht möglich ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. November 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Meyer Traub