Non-entry for insufficiently reasoned complaint

9C_912/2013Tribunal fédéral / IIIe division de droit public30 janv. 2014Inadmissible

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Résumé

The Federal Supreme Court held that the complaint against the cantonal judgment on alleged undue delay in social insurance proceedings was not sufficiently reasoned. The appellant failed to address the lower court's reasoning or show a violation of federal law, so the Court applied the simplified procedure and did not enter into the complaint. Court costs were waived.

Regest

Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a and b and Abs. 2 BGG; a federal complaint must, in a concise manner, engage with the challenged reasoning and set out why it violates federal law. Where the appeal does not specifically contest the decisive grounds of the cantonal decision, and merely advances unsubstantiated assertions or inadmissible new matter, the court may refuse to enter into the matter in simplified procedure. The waiver of costs under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG remains reserved.

Texte intégral

{T 0/2}

9C_912/2013

Urteil vom 30. Januar 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Bollinger Hammerle.

Verfahrensbeteiligte
T.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Leistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 25. November 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 11. Dezember 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 25. November 2013, mit welchem das kantonale Gericht die Beschwerde des T.________ vom 26. September 2013 betreffend Rechtsverzögerung abwies,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass mit anderen Worten in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass Streit- und Anfechtungsgegenstand einzig die Rechtsverzögerung bildet, während darüber hinausgehende (materielle) Ausführungen und Anträge zum vornherein nicht gehört werden können (z.B. Urteil 9C_168/2012 vom 29. Februar 2012),
dass der Beschwerdeführer in keiner Weise begründet, inwiefern die vorinstanzliche Verneinung einer Rechtsverzögerung bundesrechtswidrig wäre (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) und er sich somit nicht in der gesetzlich geforderten Weise mit den Erwägungen des kantonalen Gerichts befasst,
dass seinen Ausführungen insbesondere nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Januar 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Bollinger Hammerle

Mots-clés

social insurancenon-entryreasoned appealundue delaycourt costs