Non-payment of advance costs leads to non-entry

9C_846/2013Tribunal fédéral / IIIe division de droit public5 mars 2014Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged the Obwalden Administrative Court’s decision in an invalidity insurance matter, but he did not pay the CHF 800 advance on time despite a final non-extendable deadline. The Federal Supreme Court therefore issued a simplified non-entry decision. It also waived court costs.

Regest

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a and Abs. 2 BGG; non-payment of the advance on costs within the final non-extendable deadline leads to non-entry in simplified proceedings. If the appellant fails to pay the required advance despite proper warning, the appeal is inadmissible without further examination on the merits. Under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, the court may waive court costs in such a procedural situation.

Texte intégral

{T 0/2}

9C_846/2013

Urteil vom 5. März 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte
H.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Josef Flury,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Obwalden, Brünigstrasse 144, 6060 Sarnen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Obwalden vom 22. Oktober 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Obwalden vom 22. Oktober 2013 (Eingaben vom 20. und 25. November 2013),
in die Verfügungen vom 9. Januar 2014 und vom 11. Februar 2014, mit welchen der Beschwerdeführer zur Bezahlung des Kostenvorschusses von Fr. 800.- innert einer nicht (mehr) erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen bis zum 24. Februar 2014 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innerhalb der Nachfrist nicht geleistet hat,
dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,

erkennt die Einzelrichterin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. März 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Fessler

Mots-clés

advance costsnon-entrysocial insurancesimplified procedurecourt costs