Late appeal: Federal Supreme Court declares non-entry

9C_844/2011Tribunal fédéral / IIIe division de droit public5 déc. 2011Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a decision of the Bern Administrative Court in social insurance matters, but her federal appeal was deposited with the post office only on 2011-11-10, one day after the 30-day deadline expired on 2011-11-09. The Federal Supreme Court therefore issued a simplified non-entry order and charged the appellant CHF 200 in court costs. The judgment was notified to the parties, the cantonal court, and the Federal Office for Social Insurance.

Regest

Art. 100 Abs. 1, 44 Abs. 1, 48 Abs. 1 and 108 Abs. 1 lit. a BGG; timeliness of the appeal as a condition of admissibility. The federal appeal period begins on the day following notification and expires after 30 days; filing occurs when the submission is handed to the postal service. A submission made after expiry of the statutory period is time-barred and results in non-entry in simplified procedure. Costs are ordinarily borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Texte intégral

9C_844/2011 {T 0/2}

Urteil vom 5. Dezember 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.

Verfahrensbeteiligte
Z.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen,
Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 3. Oktober 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 10. November 2011 (Datum des Poststempels) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. Oktober 2011, welcher Z.________ gemäss postamtlicher Bescheinigung am 10. Oktober 2011 ausgehändigt worden war,
in Erwägung,
dass nach Art. 100 Abs. 1 BGG die Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach dessen Eröffnung beim Bundesgericht einzureichen ist, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werden kann,
dass die 30-tägige Beschwerdefrist am 11. Oktober 2011, d.h. am auf die Mitteilung folgenden Tag zu laufen begonnen hat (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 9. November 2011 endete,
dass die Rechtsmittelfrist nicht eingehalten ist, wurde doch die Beschwerde erst am 10. November 2011, somit am Tag nach Fristablauf der Schweizerischen Post übergeben (Art. 48 Abs. 1 BGG),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. Dezember 2011

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Attinger

Mots-clés

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