Appeal not entered for insufficient reasoning

9C_763/2010Tribunal fédéral / IIIe division de droit public14 oct. 2010Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Court, acting in simplified procedure, held that the complaint against the Zurich Social Insurance Court was inadmissible because it failed to meet the mandatory reasoning requirements of Art. 42 BGG. The appellant did not sufficiently challenge the lower court's factual findings or engage with its decisive reasoning, and the complaint largely repeated earlier submissions. The court therefore did not enter into the merits and ordered the appellant to pay court costs of CHF 300.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1, Art. 106 Abs. 1 und Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Begründungsanforderungen der Beschwerde. Die Beschwerdeschrift hat in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; sie muss sich mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz sachbezogen auseinandersetzen. Pauschale Kritik oder blosse Wiederholung früherer Vorbringen genügt nicht. Die bundesgerichtliche Rechtsanwendung von Amtes wegen hebt die Begründungspflicht nicht auf. Wird diese Mindestanforderung nicht erfüllt, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren ohne Nachfristansetzung nicht einzutreten (vgl. auch BGE 134 II 244 E. 2.3 f.). Kostenfolge nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
9C_763/2010

Urteil vom 14. Oktober 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Bollinger Hammerle.

Verfahrensbeteiligte
J.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Juni 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 14. September 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Juni 2010,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass der Beschwerdebegründung auch sonst keine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist, zumal sich diese weitestgehend wörtlich mit der vorinstanzlich eingereichten deckt, was den Mindestanforderungen des Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt (BGE 134 II 244 E. 2.3 S. 247),
dass daran die letztinstanzliche Anwendung des Rechts von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG) nichts ändert, weil die Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht nur Tatbeständliches (Art. 97 Abs. 1 BGG), sondern auch die Rüge der Verletzung von Bundesrecht beschlagen (Art. 95 lit. a BGG; Andreas Güngerich, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N 4 zu Art. 42 BGG),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG - ohne Ansetzung einer Nachfrist zur Verbesserung (BGE a.a.O. E. 2.4.2 S. 248) - auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und und die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 66 Abs. 1 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Oktober 2010
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Bollinger Hammerle

Mots-clés

social insuranceinadmissibilityreasoning requirementnon-entrycourt costssimplified procedure

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal met the reasoning requirements of Art. 42 BGG.

Solution extraite

No. The submission did not explain sufficiently how the challenged decision violated the law or why the factual findings were incorrect.

Motifs extraits

The complaint lacked a substantive engagement with the decisive reasoning of the cantonal court and largely repeated the earlier submission, which does not satisfy Art. 42(1)-(2) BGG.

Question juridique clé

Whether the Federal Court should enter into the complaint despite the lack of proper reasoning.

Solution extraite

No. Because the mandatory minimum requirements were not met, the court declined to consider the merits in simplified procedure without granting a time limit for correction.

Motifs extraits

The court held that the ex officio application of law does not dispense with the party's duty to plead and motivate the complaint under Art. 42(2) BGG.

Question juridique clé

Court costs.

Solution extraite

The appellant must bear court costs of CHF 300.

Motifs extraits

Costs were imposed on the losing party pursuant to Art. 66(1) BGG.

Poursuivez vos recherches dans ChatGPT ou Claude

Connectez Omnilex pour rechercher dans le corpus juridique depuis votre assistant IA.