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9C_600/2012 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned appeal in health insurance case
9C_600/2012Tribunal fédéral / IIIe division de droit public31 août 2012Inadmissible
The appellant challenged a Basel-Stadt social insurance court decision in a health insurance case, but his filings did not meet the minimum requirements for an appeal under Art. 42 BGG. The Federal Supreme Court held that no proper prayer for relief or sufficient reasoning had been provided, and it was not apparent why the factual findings were incorrect or legally flawed. The court therefore declined to enter into the appeal under the simplified procedure and waived court costs.
Art. 42 Abs. 1 and 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry due to insufficient reasoning. An appeal must contain a clear request and a concise statement of reasons showing, in a manner directed against the contested decision, which legal errors are alleged. Mere submissions lacking a legally sufficient prayer or any substantiated criticism of the factual findings and legal reasoning do not satisfy the admissibility requirements. If these formal prerequisites are not met, the court may decide in the simplified procedure and decline to enter into the matter; costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG.
{T 0/2}
9C_600/2012
Urteil vom 31. August 2012
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Schmutz.
Verfahrensbeteiligte
S.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Progrès Versicherungen AG,
Postfach, 8081 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 4. Juni 2012.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 12. August 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 4. Juni 2012,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 13. August 2012 an S.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von S.________ am 19. August 2012 eingereichte Eingabe,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die beiden Eingaben des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthalten und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. August 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Schmutz