Non-entry for inadequate reasoning in social security appeal

9C_454/2010Tribunal fédéral / IIIe division de droit public1 juil. 2010Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The appellant challenged a judgment of the Zurich compensation fund before the Federal Supreme Court in an old-age and survivors' insurance matter. The Court held that the appeal did not satisfy the mandatory requirements of Art. 42 BGG because it lacked a proper prayer for relief and did not sufficiently explain any legal error or incorrect fact-finding under Art. 97 BGG. In simplified procedure, the Court therefore did not enter into the appeal and charged the appellant with court costs of CHF 500.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; ungenügend begründete Beschwerde und fehlendes rechtsgenügliches Rechtsbegehren führen zum Nichteintreten im vereinfachten Verfahren. Die Beschwerdeschrift hat in gedrängter Form aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt; appellatorische oder blosse unsubstantiierte Kritik genügt nicht. Soweit die Sachverhaltsfeststellung gerügt wird, ist substantiiert darzutun, weshalb sie offensichtlich unrichtig sein soll und inwiefern der Mangel für den Ausgang des Verfahrens entscheidwesentlich ist (vgl. E. 1). Bei offensichtlicher Unzulänglichkeit kann das Bundesgericht ohne Weiteres im vereinfachten Verfahren auf das Rechtsmittel nicht eintreten; die Kosten folgen grundsätzlich dem Unterliegerprinzip nach Art. 66 BGG.

Texte intégral

9C_454/2010 {T 0/2}

Urteil vom 1. Juli 2010
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte
M.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer,
vom 15. April 2010.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 26. Mai 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, vom 15. April 2010,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt; die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245; 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f.),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Juli 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Meyer Dormann

Mots-clés

social insurancefederal appealformal requirementsreasoningnon-entrycourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal met the formal requirements of Art. 42 BGG and Art. 97 BGG.

Solution extraite

No. The appeal did not contain a legally sufficient request and failed to explain, even minimally, how the facts were allegedly incorrectly established or the legal reasoning erroneous.

Motifs extraits

The submissions were not sufficiently case-related and did not show in which respects the challenged decision allegedly violated the law. Therefore the minimum content requirements for a federal appeal were not satisfied.

Question juridique clé

Whether the appeal could be dealt with under the simplified procedure of Art. 108(1)(b) BGG.

Solution extraite

Yes. Because the appeal was manifestly deficient, non-entry was ordered in simplified procedure.

Motifs extraits

The clear failure to satisfy the appeal requirements justified summary non-entry without further examination.

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