Non-entry for insufficiently reasoned social insurance appeal

9C_401/2012Tribunal fédéral / IIIe division de droit public11 juin 2012Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a Zurich social insurance judgment concerning entitlement to an invalidity pension. The Federal Supreme Court held that the filing of 14 May 2012 did not satisfy the minimum reasoning requirements: it contained no legally sufficient request and consisted mainly of personal narrative and appellatory criticism. As a result, the appeal was not a valid legal remedy. The court therefore refused to enter into the matter in simplified procedure under Art. 108(1)(b) BGG and waived court costs under Art. 66(1) second sentence BGG. The pending request for free legal aid was considered moot because legal representation could not cure the defective appeal.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; form and reasoning requirements of the appeal. An appeal must contain specific requests and a concise statement of reasons showing how the challenged decision violates law. Mere narrative of personal circumstances or appellatory criticism does not satisfy these requirements. If the submission is manifestly insufficiently reasoned, it is not a valid appeal and non-entry may be pronounced in simplified procedure. Where no costs are imposed under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG, an auxiliary request for free legal aid may become moot if representation could not remedy the inadmissibility.

Texte intégral

{T 0/2}
9C_401/2012

Urteil vom 11. Juni 2012
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte
K.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich,
Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 30. März 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 14. Mai 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. März 2012 betreffend Anspruch auf eine Invalidenrente,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde, welche grösstenteils Lebensgeschichte und aktuelle Lebenssituation schildert, was unbehelflich ist, diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offenkundig nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unrichtig und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen, kommen doch die Vorbringen über eine appellatorische Kritik nicht hinaus, welche im Rahmen von Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG nicht ausreicht (vgl. die Urteile 9C_310/2010 vom 20. April 2012, 9C_38/2012 vom 30. Januar 2012, 9C_706/2011 vom 26. September 2011, 9C_366/2011 vom 31. Mai 2011, 8C_299/2011 vom 10. Mai 2011 und 9C_212/2011 vom 15. April 2011),
dass die Eingabe vom 14. Mai 2012, weil unzureichend begründet, kein gültiges Rechtsmittel darstellt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
dass in dieser Verfahrenslage das mit Schreiben vom 28. Mai 2012 gestellte Gesuch "um unentgeltliche Rechtsführung" hinfällig ist, da ein Rechtsvertreter nichts am Fehlen einer rechtsgültig eingereichten Beschwerde ändern könnte,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. Juni 2012
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Schmutz

Mots-clés

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