Invalidity pension denied; appeal dismissed

9C_380/2009Tribunal fédéral / IIIe division de droit public28 mai 2009Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court dismissed an insured person's appeal against the denial of an invalidity pension. It upheld the cantonal court's reliance on the medical expert evidence, accepted a 20% work incapacity and a 28% invalidity degree, and found no grounds for further medical clarification. The request for a quarter pension, a full pension for part of 2004, or remittal was rejected. Court costs of CHF 500 were charged to the appellant.

Regeste Omnilex

Art. 28 Abs. 2 IVG, Art. 28a Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG; review of medical findings and invalidity degree. The Federal Supreme Court is bound by the cantonal factual findings unless they are manifestly incorrect or based on a violation of federal law (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 BGG). Where the cantonal court has evaluated medical expert evidence in a careful and consistent manner, and the appellant merely disputes the assessment without demonstrating arbitrariness or legal error, no further evidentiary measures are required. A validated invalidity degree of 28% does not entitle the insured person to a pension; the appeal is dismissed under the simplified procedure of Art. 109 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
9C_380/2009

Urteil vom 28. Mai 2009
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Bundesrichter Seiler, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,
Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien
G.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Basel-Landschaft,
Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 17. Dezember 2008.

In Erwägung,
dass die IV-Stelle Basel-Landschaft nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 11. April 2008 das Gesuch der 1965 geborenen G.________ um Zusprechung einer Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 28 % ablehnte,
dass das Kantonsgericht Basel-Landschaft die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 17. Dezember 2008 abwies,
dass G.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten führt mit den Anträgen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr ab 1. April 2004 mindestens eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zuzusprechen, eventuell sei ihr bis 31. Dezember 2004 eine ganze Rente zu gewähren, subeventuell sei die Sache zu weiteren Abklärungen bezüglich des Grades der Arbeitsunfähigkeit und zu neuer Verfügung an die IV-Stelle zurückzuweisen,
dass das Kantonsgericht die Bestimmungen über die Abstufung des Invalidenrentenanspruchs (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG in der vorliegend anwendbaren, seit 1. Januar 2008 geltenden Fassung), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) sowie die Grundsätze über die Würdigung ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) zutreffend dargelegt hat, sodass darauf verwiesen wird,
dass die Vorinstanz in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen, namentlich gestützt auf die polydisziplinäre Expertise des Medizinischen Begutachtungszentrums X.________ vom 4. Juli 2007 und ein zusätzliches Schreiben des Zentrums vom 27. November 2007 feststellte, die Versicherte sei zu 20 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt,
dass das Kantonsgericht sich mit den in der vorinstanzlichen Beschwerde erhobenen Einwendungen eingehend auseinandergesetzt und insbesondere auch mit einleuchtender Begründung festgehalten hat, dass der mit der psychiatrischen Begutachtung betraute Arzt des Medizinischen Begutachtungszentrums X.________, Dr. med. A.________, entgegen den Behauptungen der Versicherten seiner Anamnese keine unrichtigen Annahmen zugrunde gelegt hat,

dass die Beschwerdeführerin - abgesehen von den unzutreffenden Ausführungen zur angeblich falschen Anamnese im Gutachten des Medizinischen Begutachtungszentrums X.________ - nicht geltend macht, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen medizinischen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Bundesrecht festgestellt (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG),
dass im Umstand, dass die Vorinstanz für die Zeit von April bis Dezember 2004 keine Invalidenrente gewährt hat, weil das Gutachten des Medizinischen Begutachtungszentrums X.________ vom 5. Juli 2007 für diesen Zeitraum keine erhebliche Arbeitsunfähigkeit attestiert, keine willkürliche, sondern vielmehr eine durchaus nachvollziehbare Ermittlung des Sachverhalts erblickt werden kann,
dass somit von der für das Bundesgericht verbindlichen, vorinstanzlich festgestellten Arbeitsunfähigkeit von 20 % auszugehen ist (Art. 105 Abs. 1 BGG) und zusätzliche Abklärungen, wie subeventualiter beantragt, nicht erforderlich sind,
dass der vom Kantonsgericht aufgrund eines Einkommensvergleichs ermittelte Invaliditätsgrad von 28 % in der Beschwerde nicht gerügt wird und, soweit im Rahmen der geltenden Kognition einer letztinstanzlichen Überprüfung zugänglich (vgl. dazu BGE 132 V 393 E. 3 S. 397 ff.), zu keiner Berichtigung Anlass gibt,
dass die Gerichtskosten entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Mai 2009

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Widmer

Mots-clés

invalidity insuranceinvalidity degreemedical expertisework capacityevidentiary assessmentremandcourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the insured person is entitled to an invalidity pension based on the assessed degree of invalidity

Solution extraite

No. The court accepted the cantonal finding of a 20% work incapacity and the 28% invalidity degree, which does not justify a pension.

Motifs extraits

The cantonal court carefully evaluated the medical record, particularly the multidisciplinary expert report and an additional letter from the medical center. The appellant did not show that the factual findings were manifestly incorrect or unlawful, and no correction of the invalidity assessment was warranted.

Question juridique clé

Whether the case had to be remanded for further medical clarification

Solution extraite

No. Additional investigations were unnecessary.

Motifs extraits

The prior findings on work incapacity were binding on the Federal Supreme Court, and the medical record sufficiently supported the conclusion that no further clarification was needed.

Question juridique clé

Whether court costs should be charged to the appellant

Solution extraite

Yes. Costs followed the outcome of the proceedings.

Motifs extraits

Because the appeal was unsuccessful, the losing party had to bear the judicial costs under the federal procedural rules.

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