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9C_353/2014 ΓÇó No entry on appeal for missing power of attorney
9C_353/2014Tribunal fédéral / IIIe division de droit public12 juin 2014Inadmissible
The Federal Court did not enter into the insured person's appeal against the cantonal judgment confirming the IV office's non-entry on a request for increased invalidity pension. The court had ordered the missing power of attorney to be cured, but the defect was not remedied in time. In addition, the filing did not satisfy the Federal Supreme Court's minimum requirements because it contained no proper request and did not engage with the reasoning on the alleged deterioration of health. No court costs were charged.
Art. 42 Abs. 1, 2 und 5 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG; Art. 97 Abs. 1 BGG: A federal appeal is inadmissible and must not be entered into when a notified formal defect, in particular the missing power of attorney, is not cured within the set deadline. Independently thereof, the submission must contain a legally sufficient prayer for relief and reasoned criticism of the challenged decision; mere references to unrelated facts do not satisfy the requirements of appeal reasoning. Where the appeal is manifestly inadmissible, the single judge may decide in simplified procedure. Exceptionally, court costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
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9C_353/2014
Urteil vom 12. Juni 2014
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiberin Keel Baumann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle Schaffhausen,
Oberstadt 9, 8200 Schaffhausen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Obergerichts des Kantons Schaffhausen
vom 11. April 2014.
Nach Einsicht
in den Entscheid vom 11. April 2014, mit welchem das Obergericht des Kantons Schaffhausen die von der Versicherten gegen eine Nichteintretensverfügung der IV-Stelle Schaffhausen vom 6. Mai 2013 erhobene Beschwerde abwies,
in die dagegen gerichtete Beschwerde vom 5. Mai 2014 (Poststempel),
in die Verfügung vom 12. Mai 2014, mit welcher das Bundesgericht auf den Mangel der fehlenden Vollmacht hinwies und eine Frist bis 30. Mai 2014 zur Behebung dieses Mangels ansetzte, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,
in Erwägung,
dass der vom Gericht gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG angezeigte Mangel der fehlenden Vollmacht nicht innert der mit Verfügung vom 12. Mai 2014 gesetzten Frist behoben worden ist,
dass deshalb androhungsgemäss vorzugehen und auf die Beschwerde wegen offensichtlicher Unzulässigkeit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass die Eingabe vom 5. Mai 2014 überdies den gesetzlichen Mindestanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG offensichtlich nicht genügen würde, weil sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,
dass sie sich nämlich darauf beschränkt, Kritik an einer - mit dem vorliegenden Verfahren in keinem Zusammenhang stehenden - Hospitalisierung im Spital B.________ vom Frühjahr 2014 zu üben, und damit keinerlei Bezug nimmt auf die Gegenstand des vorinstanzlichen Entscheides bildende Frage, ob die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Mai 2013 auf das Gesuch um revisionsweise Erhöhung der Invalidenrente mangels Glaubhaftmachung eines verschlechterten Gesundheitszustandes zu Recht nicht eingetreten ist (vgl. dazu Art. 87 Abs. 2 IVV),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Einzelrichter:
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. Juni 2014
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann