Federal appeal inadmissible for low amount in AHV damages case

9C_343/2014Tribunal fédéral / IIIe division de droit public9 mai 2014Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a Solothurn insurance court judgment concerning AHV damage compensation of CHF 7,397.55. The Federal Supreme Court held that the amount in dispute was below the threshold for a public-law appeal and that no constitutional rights were alleged, so neither an appeal in public law matters nor a subsidiary constitutional complaint was admissible. The case was decided in simplified procedure by a single judge. The court waived court costs because of the circumstances.

Regest

Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 113, 116 und 117 BGG; Zulässigkeit der Beschwerde bei Streitwert unter CHF 30'000 und fehlender Rüge verfassungsmässiger Rechte. Liegt der Streitwert unter der gesetzlichen Schwelle, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen; werden keine Verfassungsrügen erhoben, fällt auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde dahin. In einem solchen Fall ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Eingabe nicht einzutreten. Die Kostenverlegung richtet sich nach Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; ausnahmsweise kann auf Gerichtskosten verzichtet werden.

Texte intégral

{T 0/2}

9C_343/2014

Urteil vom 9. Mai 2014

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmendweg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 3. März 2014.

Nach Einsicht
in die Beschwerde (Eingaben vom 14. April und 3. Mai 2014 [Poststempel]) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 3. März 2014 betreffend die Schadenersatzpflicht nach Art. 52 AHVG in der Höhe von Fr. 7'397.55,

in Erwägung,
dass der Streitwert unter Fr. 30'000.- liegt, weshalb die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen ist (vgl. Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 137 V 51 E. 4 S. 54 ff.),
dass keine Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird, sodass auch die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht zulässig ist (Art. 113 und 116 BGG; BGE 138 I 232 E. 3 S. 237),
dass somit auf die Eingaben vom 14. April und 3. Mai 2014 im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG (i.V.m. Art. 117 BGG) nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber zu verzichten ist,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 9. Mai 2014

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Fessler

Mots-clés

admissibilityamount in disputeconstitutional complaintnon-entrycourt costssocial insuranceAHV damages