Non-entry for insufficiently reasoned appeal in disability insurance

9C_292/2013Tribunal fédéral / IIIe division de droit public7 juin 2013Inadmissible

Ouvrir la source

Résumé

The Federal Supreme Court, sitting as a single judge in a disability insurance case, found that the appellant’s submission of 22 April 2013 did not meet the minimum reasoning requirements of Art. 42 BGG. The appeal amounted only to appellatory criticism and did not show that the factual findings were manifestly incorrect or legally flawed under Arts. 97 and 105 BGG. The court therefore did not enter into the appeal in simplified procedure under Art. 108 BGG and waived court costs under Art. 66 BGG.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG; non-entry for insufficient reasoning: an appeal must state in a concise manner how the contested decision violates law. Mere appellatory criticism does not satisfy the reasoning requirement, in particular where factual findings are attacked without showing manifest error. A filing that fails these minimum requirements is not a valid legal remedy and may be disposed of in simplified procedure without entering into the merits. When non-entry is ordered, costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Texte intégral

9C_292/2013

{T 0/2}

Urteil vom 7. Juni 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Schmutz.

Verfahrensbeteiligte
T.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, M. Milovanovic,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 22. April 2013 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 19. März 2013,

in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen klar erkennbar nicht genügt, da sämtlichen Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unrichtig und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen, kommen doch die Vorbringen über eine appellatorische Kritik nicht hinaus, welche im Rahmen von Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG nicht ausreicht (vgl. die den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers betreffenden Urteile 9C_38/2012 vom 30. Januar 2012, 9C_706/2011 vom 26. September 2011, 9C_366/2011 vom 31. Mai 2011, 8C_299/2011 vom 10. Mai 2011 und 9C_212/2011 vom 15. April 2011),
dass die Eingabe vom 22. April 2013, weil unzureichend begründet, kein gültiges Rechtsmittel darstellt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. Juni 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Schmutz

Mots-clés

invalidity insuranceappeal reasoningnon-entryappellatory criticismsimplified procedurecourt costs