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9C_187/2013 ΓÇó Late appeal in supplementary benefits case: no entry
9C_187/2013Tribunal fédéral / IIIe division de droit public12 mars 2013Dismissed
The claimant appealed a cantonal judgment on supplementary benefits to AHV/IV, but the Federal Supreme Court held that the appeal was filed one day late. It also noted that the brief did not adequately address the lower court's reasoning. In simplified procedure, the Court therefore did not enter into the appeal and waived court costs.
Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a and b BGG; time limit and minimal substantiation of the appeal. An appeal lodged after expiry of the statutory period is inadmissible and may be rejected in simplified procedure without entering into the merits. Independently, an appeal must, at least in summary form, address the reasoning of the challenged decision and indicate how it infringes the law; otherwise non-entry is likewise required. Where the circumstances so justify, the Court may waive court costs under Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1).
{T 0/2}
9C_187/2013
Urteil vom 12. März 2013
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Traub.
Verfahrensbeteiligte
S._________,
vertreten durch D.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Solothurn, Allmend-weg 6, 4528 Zuchwil,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungs-gerichts des Kantons Solothurn vom 29. Januar 2013.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 5. März 2013 gegen den gemäss postamtlicher Bescheinigung am 1. Februar 2013 an S._________ ausgehändigten Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 29. Januar 2013,
in Erwägung,
dass die Beschwerde nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG dreissigtägigen, gemäss Art. 44 bis 48 BGG am 4. März 2013 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen aus der Rechtsschrift - mangels einer wenigstens kurzen Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids - nicht deutlich wird, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245), weshalb auf die Beschwerde ohnehin nicht einzutreten gewesen wäre (Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG),
dass umständehalber darauf verzichtet wird, Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),
erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 12. März 2013
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Meyer
Der Gerichtsschreiber: Traub