Non-entry for insufficient value in employer liability social insurance case

9C_183/2011Tribunal fédéral / IIIe division de droit public17 mars 2011Inadmissible

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Résumé

The Federal Court held that the public-law appeal against the cantonal decision on employer-liability damages under AHVG was inadmissible because the disputed amount of CHF 18,149.30 did not meet the CHF 30,000 threshold and no fundamental legal question was sufficiently shown. The submission also failed as a subsidiary constitutional complaint because no constitutional rights were substantiated. The request for legal aid was denied as the appeal was hopeless, and no court costs were charged.

Regest

Art. 85 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG; Art. 116 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG; admissibility of a public-law appeal against a decision on employer liability under Art. 52 AHVG. The remedy is available only if the dispute value reaches CHF 30,000 or a question of fundamental importance is raised and substantiated. Absent these requirements, the Federal Court does not enter into the appeal in simplified proceedings under Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG. A subsidiary constitutional complaint is only admissible where constitutional grievances are pleaded in a reasoned manner. Hopeless proceedings preclude free legal assistance under Art. 64 Abs. 1 BGG; costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
9C_183/2011

Urteil vom 17. März 2011
II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter U. Meyer, Präsident,
Gerichtsschreiber Ettlin.

Verfahrensbeteiligte
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Kuster,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zug,
Baarerstrasse 11, 6300 Zug,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung
(Haftung des Arbeitgebers),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug
vom 27. Januar 2011.

Nach Einsicht
in die Verfügung vom 30. September 2010, mit welcher die Ausgleichskasse des Kantons Zug B.________ zur Zahlung eines Schadenersatzes von Fr. 19'894.65 verpflichtete und den abweisenden Einspracheentscheid vom 11. November 2010,
in die von B.________ dagegen erhobene Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, mit Entscheid vom 27. Januar 2011 teilweise guthiess und den Schadenersatzbetrag auf Fr. 18'149.30 reduzierte,
in die von B.________ dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 4. März 2011 (Poststempel),

in Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_398/2010 vom 8. Februar 2011 E. 4 entschieden hat, dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide betreffend die Haftung des Arbeitgebers nach Art. 52 Abs. 1 AHVG nur zulässig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.- beträgt (Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 85 Abs. 2 BGG),
dass der strittige Schadenersatzbetrag von Fr. 18'149.30 die Streitwertgrenze von Fr. 30'000.- offensichtlich nicht erreicht und weder ersichtlich ist, noch dargelegt wird (vgl. Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt,
dass die Eingabe des Beschwerdeführers auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) entgegengenommen werden kann, weil damit nicht in substanziierter Weise eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird (vgl. Art. 116 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG resp. Art. 117 in Verbindung mit Art. 108 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass dem Beschwerdeführer infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde die unentgeltliche Verbeiständung für das vorliegende Verfahren nicht gewährt werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG),
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. März 2011
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Ettlin

Mots-clés

employer liabilityadmissibilitydispute valueconstitutional complaintlegal aidnon-entrysocial insurance