Non-entry into appeal against interlocutory order in unemployment insurance case

8C_92/2014Tribunal fédéral / IVe division de droit public19 févr. 2014Dismissed

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Résumé

Z.________ filed an appeal to the Federal Supreme Court against a cantonal interlocutory order in unemployment insurance proceedings. The Court held that the challenged decision was only a procedural order and that the requirements for an immediate appeal under Art. 93 BGG were neither alleged nor apparent. As no irreparable harm or other ground for immediate review existed, the appeal was not entered into under the simplified procedure. Given the circumstances, the Court waived court costs.

Regest

Art. 93 BGG; appeal against interlocutory decision in social insurance matters: an independently appealable procedural order is admissible only if the appellant substantiates an irreparable prejudice under lit. a or shows that an immediate admission would allow a final decision and avoid extensive evidence under lit. b. Absent such allegations or manifest indications, the Federal Supreme Court will not enter into the appeal in simplified procedure under Art. 108 Abs. 1 lit. a and b BGG. The possibility of challenging the final decision later under Art. 93 Abs. 3 BGG precludes immediate review. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG in the circumstances of the case.

Texte intégral

{T 0/2}

8C_92/2014

Urteil vom 19. Februar 2014

I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Leuzinger, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
Z.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland,
Bahnhofstrasse 32, 4133 Pratteln,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Beschluss
des Kantonsgerichts Basel-Landschaft
vom 19. September 2013.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des Z.________ vom 1. Februar 2014 (Poststempel) gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 19. September 2013, mit welchem u.a. der Fall ausgestellt und die Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland zur Erläuterung des neu festgesetzten versicherten Verdienstes und der Anspruchsberechtigung für April und Mai 2011 aufgefordert wurde,

in Erwägung,
dass es sich beim vorliegend angefochtenen kantonalen Beschluss um eine verfahrensleitende Anordnung handelt, welche nur unter den für den Weiterzug von Vor- und Zwischenentscheiden geltenden Voraussetzungen selbstständig anfechtbar ist (Art. 93 BGG; vgl. BGE 133 V 477 E. 4.1 ff. S. 480),
dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG),
dass solches weder geltend gemacht (zur diesbezüglichen Begründungspflicht: BGE 134 III 426 E. 1.2 in fine mit Hinweisen) noch erkennbar ist (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2.4 S. 484),
dass ebenso wenig ein Eintreten auf die Beschwerde gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG angezeigt ist,
dass nämlich auch mit einer Gutheissung der Beschwerde kein sofortiger Endentscheid herbeigeführt werden könnte,
dass im Übrigen den Parteien nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,
dass sich demzufolge die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG erledigt wird,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),

erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Februar 2014

Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Leuzinger

Der Gerichtsschreiber: Batz

Mots-clés

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