Non-entry due to defective and late appeal

8C_742/2012Tribunal fédéral / IVe division de droit public25 sept. 2012Inadmissible

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Résumé

The appellant sought federal review of a Basel-Stadt social welfare decision. The Federal Supreme Court held that the timely appeal was manifestly defective because it failed to satisfy the formal pleading requirements of the BGG, while the later submissions were both late and equally deficient. It therefore did not enter into the appeal in simplified proceedings. Owing to the circumstances, no court costs were imposed.

Regest

Art. 42 Abs. 1-2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a and b BGG; admissibility of an appeal filed within time but not meeting formal requirements, and of later supplemental submissions filed out of time. An appeal is inadmissible when the only submission lodged within the statutory period lacks the minimum content and reasoning required by Art. 42 BGG. Subsequent filings cannot cure the defect if they are submitted after expiry of the appeal period. In such a case the court may decline to enter into the matter in simplified proceedings under Art. 108 BGG. Costs may exceptionally be waived under Art. 66(1) sentence 2 BGG when the circumstances so justify.

Texte intégral

{T 0/2}
8C_742/2012

Urteil vom 25. September 2012
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
E.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Sozialhilfe Basel-Stadt,
Klybeckstrasse 15, 4057 Basel,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Sozialhilfe (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid
des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt
als Verwaltungsgericht vom 30. Juli 2012.

Nach Einsicht
in die Beschwerde des E.________ vom 14. September 2012 gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 30. Juli 2012,
in die weiteren Eingaben des E.________ vom 18. und 20. September 2012,

in Erwägung,
dass die einzige dem Bundesgericht innert der Rechtsmittelfrist von 30 Tagen (Art. 100 Abs. 1 BGG; Art. 44-48 BGG) gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 30. Juli 2012 eingereichte Beschwerde des E.________ vom 14. September 2012 offensichtlich keine gültige Beschwerde darstellt, weil sie den gesetzlichen Anforderungen an Rechtsschriften (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) offensichtlich nicht genügt (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 und 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f.),
dass die weiteren Eingaben des Beschwerdeführers vom 18. und 20. September 2012 nicht innert der 30-tägigen Rechtsmittelfrist (Art. 100 Abs. 1 BGG), sondern klarerweise verspätet (Art. 44-48 BGG) eingereicht worden sind,
dass überdies die Eingaben vom 18. und 20. September 2012 den in Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG statuierten Formerfordernissen ebenfalls offensichtlich nicht zu genügen vermögen, weshalb auch insoweit ein offensichtlich unzulässiges Rechtsmittel vorliegt,
dass demzufolge auf die - insgesamt offensichtlich unzulässige - Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,
dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, von der Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren umständehalber abzusehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. September 2012
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Ursprung

Der Gerichtsschreiber: Batz

Mots-clés

social welfareinadmissibilityformal requirementsappeal deadlinenon-entrycourt costs