Unfall insurance: no causal link for psychiatric complaints

8C_703/2009Tribunal fédéral / IVe division de droit public28 sept. 2009Dismissed

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The insured worker fell in 2006 and SUVA stopped accident benefits in 2007. She challenged the cessation, claiming persistent psychiatric complaints and entitlement to ongoing benefits, an accident pension, and an integrity award. The Federal Supreme Court held that only the hand injury remained in natural and adequate causal relation to the accident; the other alleged complaints were not attributable. It also accepted the cantonal finding that the right-hand impairment was not medically objectifiable to a degree causing significant incapacity in the claimant’s occupation. The appeal was dismissed in the simplified procedure, free legal aid was refused, and court costs were imposed on the appellant.

Regeste Omnilex

Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG; Art. 64 Abs. 1 BGG; accident insurance and causal connection: an appeal that is manifestly unfounded may be decided in summary procedure without exchange of pleadings; the Supreme Court may rely on the lower court’s reasoning where it is not objectionable. Psychiatric or other alleged sequelae are not compensable absent sufficient natural and adequate causality to the insured accident. If the proven accident-related impairment is not medically objectifiable to a relevant degree and does not cause a substantial loss of earning capacity in the exercised occupation, continued benefits, a pension, and an integrity award are denied. Legal aid is refused where the appeal lacks prospects of success (consid. 2-4).

Texte intégral

{T 0/2}
8C_703/2009

Urteil vom 28. September 2009
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Bundesrichter Frésard, Bundesrichterin Niquille,
Gerichtsschreiber Grunder.

Parteien
S.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer,
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Unfallversicherung (Kausalzusammenhang),

Beschwerde gegen den Entscheid
des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich
vom 25. Juni 2009.

In Erwägung,
dass die für die Firma T.________ AG als Betriebshelferin im Bereich Wäscherei arbeitstätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert gewesene S.________ (Jahrgang 1951) am 7. Juli 2006 vor der Haustüre ihrer Wohnung stürzte und sich an der rechten Hand (Frakturen an der Basis des Ring- und Kleinfingers) und der rechten Gesichtshälfte (Schürfungen) verletzte,
dass die SUVA die seit dem Unfall erbrachten gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) nach sowohl im Verwaltungs- (Verfügung vom 12. September 2007), wie auch im Einspracheverfahren eingeholten umfangreichen ärztlichen Auskünften (Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2008) auf den 30. September 2007 einstellte,
dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die hiegegen eingereichte Beschwerde abwies (Entscheid vom 25. Juni 2009),
dass S.________ Beschwerde führen und beantragen lässt, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids seien die psychischen Beschwerden als Unfallfolge anzuerkennen und es seien ihr ab Einstellungsdatum gestützt auf eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 50 % weiterhin Versicherungsleistungen, eine Unfallrente und eine Integritätsentschädigung auszurichten,
dass die Vorinstanz die zur Beurteilung der Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt hat,
dass das kantonale Gericht die gesamten Akten einlässlich und sorgfältig gewürdigt hat und gestützt darauf zum Schluss gelangt ist, einzig die aus der Verletzung an der rechten Hand herrührenden Beeinträchtigungen stünden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 7. Juli 2006, nicht aber die geltend gemachte Nacken-, Schulter-, Arm-Symptomatik rechts, die Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule sowie die psychischen Probleme,
dass weiter nach den Feststellungen des kantonalen Gerichts das geltend gemachte Ausmass der Beeinträchtigungen im Bereich der rechten dominanten Hand medizinisch nicht objektivierbar und daher von keiner wesentlichen Einschränkung im ausgeübten Beruf als Wäscherin auszugehen ist,
dass auf die Beschwerde, soweit damit die vorinstanzliche Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs mit den allfällig bestehenden psychiatrischen Symptomen beanstandet wird, mangels Begründung nicht näher einzugehen ist,
dass sich die weiteren Vorbringen oder Einwendungen in der letztinstanzlichen Beschwerde im Wesentlichen in einer Wiederholung der im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Rügen erschöpfen, die das kantonale Gericht mit nicht zu beanstandender Begründung entkräftet hat,
dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG - ohne Durchführung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begründung und unter Verweis auf den kantonalen Entscheid (Art. 102 Abs. 1 und 109 Abs. 3 BGG) - erledigt wird,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde (Art. 64 Abs. 1 BGG) abzuweisen ist,

erkennt das Bundesgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. September 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grunder

Mots-clés

accident insurancecausal linkpsychiatric complaintswork incapacitysummary procedurelegal aidcourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the accident and the claimed psychiatric symptoms remained in natural and adequate causal relation.

Solution extraite

Only the hand injury had a causal link with the accident; the neck, shoulder, arm, lumbar and psychiatric complaints were not causally connected.

Motifs extraits

The Federal Supreme Court upheld the cantonal court's careful review of the file and found no reason to question its assessment; the complaint against the psychiatric causality analysis was insufficiently reasoned.

Question juridique clé

Whether the insured was entitled to continued benefits, an accident pension, and an integrity award after the benefit stop date.

Solution extraite

No further insurance benefits were due because no relevant work incapacity from the accident-related injuries was established.

Motifs extraits

The extent of the right-hand impairment was medically not objectively verifiable, so no significant limitation in the occupation as laundress could be assumed.

Question juridique clé

Whether the request for free legal aid should be granted.

Solution extraite

Free legal aid was denied because the appeal had no prospect of success.

Motifs extraits

An appeal that is manifestly unfounded is not sufficiently promising to justify legal aid under the applicable rule.

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