Non-entry for failure to pay court advance

8C_611/2008Tribunal fédéral / IVe division de droit public3 oct. 2008Inadmissible

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Résumé

The Federal Court did not enter into the appeal against the Cantonal Social Insurance Court of Bern. The appellant had been ordered to pay an advance on costs, but did not do so within the extended deadline. The Court held that the notice was deemed served after the unsuccessful delivery attempt and, because the advance remained unpaid, non-entry followed in simplified proceedings. Court costs of CHF 300 were charged to the appellant.

Regest

Art. 44 Abs. 2, Art. 62 Abs. 3 and Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the court advance after the granting of a grace period leads to non-entry in simplified proceedings. A notice requiring personal receipt is deemed served at the latest on the seventh day after the first unsuccessful delivery attempt. If the advance is not paid within the additional deadline, the appeal is inadmissible; the appellant bears the court costs under Art. 66 Abs. 1 and 3 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
8C_611/2008

Urteil vom 3. Oktober 2008
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.

Parteien
C.________, Beschwerdeführer,

gegen

beco Berner Wirtschaft, Arbeitslosenkasse, Zentrale Dienste, Lagerhausweg 10, 3018 Bern,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 1. Juli 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 31. Juli 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 1. Juli 2008,

in die an den Rechtsmitteleinleger adressierte, von diesem trotz entsprechender Anzeige durch die Post - anders als noch die erste Aufforderung zur Leistung des Kostenvorschusses vom 4. August 2008 - nicht (mehr) entgegen genommenen Verfügung des Bundesgerichts vom 8. September 2008, mit welcher C.________ zur Bezahlung eines Kostenvorschusses innert einer Nachfrist bis zum 19. September 2008 verpflichtet wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,

in Erwägung,
dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder der Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt (Art. 44 Abs. 2 BGG),

dass der Vorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht geleistet worden ist,

dass deshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer nach Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Oktober 2008
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Grünvogel

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