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8C_251/2009 ΓÇó Non-entry for insufficient constitutional reasoning in welfare appeal
8C_251/2009Tribunal fédéral / IVe division de droit public17 mars 2009Dismissed
The Federal Supreme Court did not enter into the appellant’s challenge to three cantonal welfare decisions because the submission failed to meet the qualified duty to allege violations of constitutional rights in a case based on cantonal law. The Court left open whether the complaint was timely for each decision. It waived court costs, which rendered the request for free legal assistance moot.
Art. 106 Abs. 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; non-entry for insufficient constitutional reasoning in an appeal against a cantonal-law decision. Where a cantonal decision is attacked for breach of fundamental rights, the appellant must specifically and clearly demonstrate the alleged constitutional violation; the Federal Supreme Court does not examine such grievances ex officio. A merely appellatory submission does not satisfy the qualified duty to plead and results in non-entry in simplified proceedings. If no court costs are imposed pursuant to Art. 66 Abs. 1 sentence 2 BGG, a request for legal aid becomes moot.
{T 0/2}
8C_251/2009, 8C_252/2009, 8C_253/2009
Urteil vom 17. März 2009
I. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Grünvogel.
Parteien
B.________, Beschwerdeführer,
gegen
8C_251/2009
Gemeinde Scuol, 7550 Scuol,
Beschwerdegegnerin,
8C_252/2009
Gemeinde Sta. Maria, 7536 Sta. Maria Val Müstair, Bescherdegegnerin,
8C_253/2009
Gemeinde Müstair, 7537 Müstair,
Beschwedegegnerin.
Gegenstand
Fürsorge,
Beschwerde gegen die Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 23. September 2008, vom 17. November 2008 und vom 5. Februar 2009.
Nach Einsicht
in die Eingabe vom 11. März 2009 (Poststempel) gegen die Entscheide des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 23. September 2008, vom 17. November 2008 und vom 5. Februar 2009 sowie das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,
in Erwägung,
dass in Beschwerden, die sich - wie vorliegend - gegen einen in Anwendung kantonalen Rechts ergangenen Entscheid richten, im Sinne einer Mindestanforderung darzulegen ist, wie der beanstandete Akt gegen verfassungsmässige Rechte, wie etwa das Willkürverbot oder das Recht auf persönliche Freiheit, verstossen soll; hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht, weshalb insofern eine qualifizierte Rügepflicht besteht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254; vgl. auch BGE 133 IV 286 ff.): es obliegt daher dem Beschwerdeführer, namentlich klar und detailliert darzulegen, inwiefern der in Frage stehende Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll,
dass die Beschwerde des Leistungsbezügers diesen Anforderungen nicht genügt,
dass daher ungeachtet dessen, ob die Eingabe überhaupt innert der für jeden Entscheid separat laufenden 30-tägigen Rechtsmittelfrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG eingereicht worden ist, darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 17. März 2009
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Ursprung Grünvogel