Federal appeal inadmissible for insufficient reasoning

8C_163/2010Tribunal fédéral / IVe division de droit public5 mars 2010Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court considered a complaint against a cantonal social insurance judgment concerning unemployment insurance. It held that the filing did not satisfy the minimum requirements of Art. 42 BGG because the appellant did not address the decisive reasoning of the lower court in a concrete and sufficiently substantiated manner. As a result, the Court issued a non-entry decision under the simplified procedure. The appellant was ordered to pay reduced court costs of CHF 200.

Regeste Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; admissibility of a federal appeal. A remedy must contain requests and, in concise form, specific reasons showing in what respect the challenged decision violates law; the appellant must engage with the decisive considerations of the cantonal judgment. Mere assertions or a general disagreement are insufficient. If the appeal fails to meet these minimum substantiation requirements, the Federal Supreme Court shall not enter into the matter in simplified procedure. Court costs are imposed on the unsuccessful appellant according to Art. 66 Abs. 1 BGG, taking account of the circumstances when fixing the amount (Art. 65 f. BGG).

Texte intégral

8C_163/2010 {T 0/2}

Urteil vom 5. März 2010
I. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Ursprung, Präsident,
Gerichtsschreiber Batz.

Verfahrensbeteiligte
L._________ , vertreten durch
K.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, Arbeitslosenversicherung, Stampfenbachstrasse 32, 8001 Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Arbeitslosenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Dezember 2009.

Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 17. Februar 2010 (Poststempel) gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 21. Dezember 2009,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten hat, wobei im Rahmen der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452; 123 V 335 E. 1 S. 337 f. mit Hinweisen); dies setzt voraus, dass sich die Beschwerde führende Person mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinandersetzt (BGE 134 II 244 E. 2.1 S. 245 f. mit weiteren Hinweisen),
dass die Eingabe vom 17. Februar 2010 diesen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie - abgesehen von einem rechtsgenüglichen Begehren - keine ausreichende Begründung enthält, indem sich die Beschwerdeführerin nicht in konkreter und hinreichend substanziierter Weise mit den entscheidenden, die Ein- stellung in der Anspruchsberechtigung betreffenden Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt, und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die für das vorliegende Verfahren relevanten Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - offensichtlich unrichtig oder auf einer Rechtsverletzung gemäss Art. 95 BGG beruhend und die darauf basierenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb, bei allem Verständnis für die Lage der Beschwerdeführerin, namentlich keine hinreichende Begründung und daher kein gültiges Rechtsmittel vorliegt,

dass demnach im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und die Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG), wobei den Umständen des Falles bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung getragen wird (vgl. Art. 65 f. BGG),
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Staatssekretariat für Wirtschaft schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 5. März 2010
Im Namen der I. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Ursprung Batz

Mots-clés

admissibilityreasoning requirementnon-entryunemployment insurancecourt costs

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the appeal met the formal reasoning requirements under the Federal Supreme Court Act.

Solution extraite

No. The filing did not sufficiently engage with the decisive reasoning of the cantonal judgment and therefore was not a valid appeal.

Motifs extraits

An appeal must include requests and reasons showing, in a concise form, how the challenged decision violates law. The appellant failed to substantiate any error in the decisive findings and reasoning, especially regarding the suspension of entitlement.

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