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7B.197/2005 ΓÇó Federal debt enforcement complaint dismissed as time-barred
7B.197/2005Tribunal fédéral / IIe division pénale2 déc. 2005Inadmissible
The Federal Supreme Court’s debt enforcement and bankruptcy chamber held that the appellant’s complaint against the cantonal decision was filed too late. The 10-day period under the SchKG began after valid service on 17 September 2005, ran from 18 September, and expired on 27 September 2005. Since the complaint was handed to the post office only on 1 October 2005, the Court did not enter into the matter. The Court also noted that the complaint proceedings are generally free of charge.
Art. 19 Abs. 1 SchKG; Art. 31 Abs. 1 SchKG; Art. 32 Abs. 1 SchKG; timeliness of the complaint to the Federal Supreme Court in debt enforcement matters. The statutory 10-day period begins to run the day after effective service and expires upon lapse of the tenth day; submission to the postal service is decisive for compliance. A complaint lodged after expiry of the period is inadmissible and leads to non-entry. Under Art. 20a Abs. 1 SchKG, the complaint proceedings are in principle free of charge.
{T 0/2}
7B.197/2005 /blb
Urteil vom 2. Dezember 2005
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer,
als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.
Gegenstand
Verlustschein,
SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 13. September 2005 (NR050070/U).
Die Kammer zieht in Erwägung:
1.
Das Betreibungsamt Zürich 4 stellte in der gegen X.________ angehobenen Betreibung Nr. xxxx am 2. August 2005 den Verlustschein Nr. yyyy aus. Hiergegen erhob X.________ Beschwerde, auf welche das Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter mit Beschluss vom 22. August 2005 nicht eintrat. Das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen wies die Beschwerde von X.________ mit Beschluss vom 13. September 2005 ab.
X.________ hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 1. Oktober 2005 (Postaufgabe) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen.
Die obere Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung auf Gegenbemerkungen (Art. 80 OG) verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
2.
Die 10-tägige Beschwerdefrist für die Weiterziehung des Beschlusses der oberen Aufsichtsbehörde an das Bundesgericht (Art. 19 Abs. 1 SchKG) begann mit rechtswirksamer Zustellung am 17. September 2005 (Empfangsbestätigung der Beschwerdeführerin) mit dem 18. September 2005 zu laufen (Art. 31 Abs. 1 SchKG) und endigte am Dienstag, 27. September 2005. Die am 1. Oktober 2005 der schweizerischen Post (Art. 32 Abs. 1 SchKG) übergebene Beschwerde erweist sich als verspätet. Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden.
3.
Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 1 SchKG).
Demnach erkennt die Kammer:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin (Y.________ AG, vertreten durch Z.________ AG), Betreibungsamt Zürich 4 und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Dezember 2005
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: