Late debt-enforcement complaint against loss certificate

7B.196/2005Tribunal fédéral / IIe division pénale2 déc. 2005Inadmissible

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Résumé

X. challenged a loss certificate issued in enforcement proceedings and unsuccessfully attacked the cantonal supervisory decision before the Federal Supreme Court. The complaint to the federal debt-enforcement chamber was posted on 2005-10-01, but the statutory 10-day deadline had expired on 2005-09-27. The court therefore refused to enter into the complaint. It also noted that the proceedings are generally free of charge under the SchKG.

Regest

Art. 19 Abs. 1 SchKG in conjunction with Art. 31 Abs. 1 and Art. 32 Abs. 1 SchKG; timeliness of the complaint to the Federal Supreme Court in debt-enforcement matters. The 10-day period for challenging a cantonal supervisory decision begins on the day following effective service and expires on the corresponding calendar day, subject to computation rules; filing with the post office must occur within that period. If the complaint is posted after expiry of the deadline, it is manifestly untimely and the court must not enter into it. Under Art. 20a Abs. 1 SchKG, the proceedings are in principle free of charge.

Texte intégral

{T 0/2}
7B.196/2005 /blb

Urteil vom 2. Dezember 2005
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Bundesrichter Meyer, Marazzi,
Gerichtsschreiber Levante.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer,
als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, Postfach, 8023 Zürich.

Gegenstand
Verlustschein,

SchKG-Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen vom 13. September 2005 (NR050069/U).

Die Kammer zieht in Erwägung:
1.
Das Betreibungsamt Zürich 4 stellte in der gegen X.________ angehobenen Betreibung Nr. xxxx am 2. August 2005 den Verlustschein Nr. yyyy aus. Hiergegen erhob X.________ Beschwerde, auf welche das Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter mit Beschluss vom 22. August 2005 nicht eintrat. Das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen wies die Beschwerde von X.________ mit Beschluss vom 13. September 2005 ab.
X.________ hat den Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde mit Beschwerdeschrift vom 1. Oktober 2005 (Postaufgabe) an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen.
Die obere Aufsichtsbehörde hat anlässlich der Aktenüberweisung auf Gegenbemerkungen (Art. 80 OG) verzichtet. Es sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
2.
Die 10-tägige Beschwerdefrist für die Weiterziehung des Beschlusses der oberen Aufsichtsbehörde an das Bundesgericht (Art. 19 Abs. 1 SchKG) begann mit rechtswirksamer Zustellung am 17. September 2005 (Empfangsbestätigung der Beschwerdeführerin) mit dem 18. September 2005 zu laufen (Art. 31 Abs. 1 SchKG) und endigte am Dienstag, 27. September 2005. Die am 1. Oktober 2005 der schweizerischen Post (Art. 32 Abs. 1 SchKG) übergebene Beschwerde erweist sich als verspätet. Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden.
3.
Das Beschwerdeverfahren ist grundsätzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 1 SchKG).

Demnach erkennt die Kammer:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin (Assurance Y.________), Betreibungsamt Zürich 4 und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Dezember 2005
Im Namen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

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