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6F_8/2008 ΓÇó Revision dismissed for inadequate reasoning
6F_8/2008Tribunal fédéral / Division pénale22 juil. 2008Inadmissible
The applicant sought revision of a prior Federal Supreme Court criminal judgment, invoking Art. 121 lit. d BGG and alleging that the Court had overlooked material facts. The Court held that the request failed to meet the required pleading standard because it merely repeated earlier appeal arguments and did not show any inadvertent omission of decisive file facts. It therefore did not enter into the revision request. Legal aid was refused as the application was hopeless, and court costs of CHF 1,000 were charged to the applicant. Further similar submissions were noted as to be filed without formal disposition.
Art. 121 lit. d BGG; Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; requirements for revision based on overlooked facts. Revision is admissible only if the applicant specifically demonstrates that the Federal Supreme Court inadvertently failed to consider an established and material fact contained in the file. The motion must, in a concise and substantiated manner, identify the allegedly overlooked fact and explain its decisive relevance. Mere repetition of arguments already raised in the original appeal does not suffice. Contradictory assertions by the applicant regarding the same factual allegation likewise fail to establish the ground for revision (consid. 1). The legal-aid request is to be rejected where the revision is manifestly hopeless (Art. 64 Abs. 1 BGG), and costs follow the outcome (Art. 66 Abs. 1 BGG).
{T 0/2}
6F_8/2008/bri
Urteil vom 22. Juli 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Favre, Zünd,
Gerichtsschreiber Willisegger.
Parteien
X.________,
Gesuchsteller,
Gegenstand
Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 9. Mai 2008 (6B_761/2007),
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Der Gesuchsteller verlangt unter Berufung auf Art. 121 lit. d BGG eine Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 9. Mai 2008 (Verfahren 6B_761/2007).
Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG liegt vor, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. In der Begründung des Gesuchs ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern das Urteil des Bundesgerichts den angerufenen Revisionsgrund gesetzt haben soll (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Diesen Begründungsanforderungen genügt die Eingabe des Gesuchstellers nicht. Er beschränkt sich darauf, seine bereits mit Beschwerde vorgetragene Kritik zu erneuern, womit er im vorliegenden Revisionsverfahren nicht mehr zu hören ist. Im Übrigen behauptet er bloss, es treffe "erwiesenermassen nicht zu, dass der Fragebogen ohne Datum und Unterschrift gewesen sei". An anderer Stelle räumt er jedoch selbst ein, er habe es "unterlassen, den Fragebogen mit Ort, Datum und Unterschrift zu bestätigen". Dass und inwiefern das Bundesgericht erhebliche Tatsachen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG ausser Acht gelassen haben soll, kann mit solchen Vorbringen offensichtlich nicht dargetan werden. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit des Begehrens abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG).
3.
Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne förmliche Erledigung zu den Akten gelegt.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller und dem Landesfähnrich des Kantons Appenzell Innerrhoden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Juli 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Willisegger