projets
6F_3/2007 ΓÇó Revision inadmissible for lack of statutory grounds
6F_3/2007Tribunal fédéral / Division pénale7 mai 2007Inadmissible
X.________ sought revision of a Federal Supreme Court judgment of 17 April 2007 and requested legal aid. The Criminal Division held that he did not rely on any statutory ground for revision under Art. 121 ff. BGG, but merely repeated criticism of the prior legal assessment. The court therefore did not enter into the revision request. Because the application was hopeless, legal aid was refused. Court costs of CHF 500 were charged to the applicant; no compensation was awarded to the respondents.
Art. 121 ff. BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment requires invocation of a statutory ground; mere criticism of the prior legal assessment is inadmissible. A revision request that does not allege any revision ground is not entered into. Art. 64 Abs. 1 BGG: legal aid is denied where the application is manifestly without prospects of success. Art. 66 Abs. 1 BGG: costs are borne by the unsuccessful applicant; no compensation is due to respondents who incurred no reimbursable expenses.
{T 0/2}
6F_3/2007 /rom
Urteil vom 7. Mai 2007
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Bundesrichter Wiprächtiger, Favre,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
A.________,
B.________,
C.________,
Gesuchsgegner,
Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Zentralstrasse 28, 6002 Luzern,
Obergericht des Kantons Luzern, Kriminal- und Anklagekommission, Hirschengraben 16, Postfach, 6002 Luzern.
Gegenstand
Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 17. April 2007 (6B_66/2007).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Mit Urteil vom 17. April 2007 wies das Bundesgericht eine von X.________ gegen einen Entscheid des Obergerichts des Kantons Luzern vom 1. März 2007 erhobene Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war (Verfahren 6B_66/2007).
X.________ stellt ein Revisionsgesuch. Er verweist auf die früheren Anträge und verlangt die unentgeltliche Rechtspflege.
2.
Die Aufhebung oder Abänderung eines Bundesgerichtsentscheids ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich. Der Gesuchsteller kritisiert das Urteil vom 17. April 2007, ohne sich auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe zu berufen. Was er vorbringt, erschöpft sich in einer Kritik an der dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung. Solche Kritik ist in einem Revisionsverfahren nicht zulässig. Auf das Gesuch ist daher nicht einzutreten.
Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere offensichtlich unbegründete Revisionsgesuche, werden ohne Antwort abgelegt.
3.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, weil die Rechtsbegehren von vornherein aussichtslos erschienen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Den Gesuchsgegnern muss keine Entschädigung ausgerichtet werden, weil sie vor Bundesgericht keine Umtriebe hatten.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Gesuchsteller auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern und dem Obergericht des Kantons Luzern, Kriminal- und Anklagekommission, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Mai 2007
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: