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6F_12/2009 ΓÇó Revision inadmissible for insufficient substantiation
6F_12/2009Tribunal fédéral / Division pénale15 juil. 2009Dismissed
X. applied for revision of a prior Federal Supreme Court decision in criminal proceedings after his earlier complaint had been declared inadmissible for lack of sufficient reasoning. The Criminal Division held that revision is only available on the grounds listed in Arts. 121-123 BGG, and that the applicant's filing consisted merely of irrelevant arguments and general criticism. The court therefore declined to enter into the revision request and charged the applicant with CHF 1,000 in court costs.
Arts. 121-123 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment requires a clearly substantiated statutory ground. Mere general criticism of the prior judgment or arguments unrelated to a revision ground are inadmissible and do not justify entry into the application. Where the request fails to invoke and substantiate a cognizable ground, the court will not enter into it; costs are borne by the unsuccessful applicant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6F_12/2009
Urteil vom 15. Juli 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Bundesrichter Ferrari, Mathys,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Parteien
X.________,
Gesuchsteller,
gegen
Statthalteramt Arlesheim, 4144 Arlesheim,
Gesuchsgegner.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil 6B_366/2009
des Schweizerischen Bundesgerichts vom
18. Mai 2009.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1.
Das Bundesgericht trat mit Urteil vom 18. Mai 2009 auf eine Beschwerde von X.________ nicht ein, weil sie sich mit der Frage seiner Prozessfähigkeit nicht befasste und deshalb den Begründungsanforderungen nicht genügte (Verfahren 6B_366/2009). Dagegen richtet sich das vorliegende Revisionsgesuch von X.________.
Die Gründe, aus denen die Revision eines Urteils des Bundesgerichts verlangt werden kann, sind in den Art. 121, 122 und 123 BGG aufgezählt. Der Gesuchsteller beruft sich in seiner Eingabe zwar auf Art. 121 lit. d BGG. Seine Begründung erschöpft sich indessen in sachfremden Überlegungen und allgemeiner Kritik am angeblich mangelhaften Urteil. Solche Kritik ist unzulässig. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Gesuchsteller aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Das Bundesgericht behält sich vor, weitere unzulässige oder offensichtlich unbegründete Eingaben in dieser Sache ohne förmliche Behandlung zu den Akten zu legen.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verfahrensgericht in Strafsachen des Kantons Basel-Landschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Juli 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:
Favre Arquint Hill