Non-entry for failure to pay advance and submit decision

6B_887/2009Tribunal fédéral / Division pénale12 nov. 2009Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a Zurich cantonal decision concerning the opening of an investigation against officials. The Federal Supreme Court had previously ordered an advance on costs and required submission of the challenged decision, warning that non-compliance would lead to non-entry. The appellant neither paid the advance nor filed the decision within the deadline. The Criminal Division therefore refused to enter into the complaint under Art. 108 BGG and imposed court costs of CHF 800 on the appellant.

Regest

Art. 42 Abs. 5, Art. 108 und Art. 66 Abs. 1 BGG; non-entry for failure to comply with formal requirements and advance payment order. Where the appellant, despite explicit warning, neither pays the ordered cost advance nor produces the challenged decision within the set time limit, the complaint is not entered into under Art. 108 BGG. In such circumstances, no additional grace period need be granted. Court costs are borne by the unsuccessful party pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
6B_887/2009

Urteil vom 12. November 2009
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, 8090 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 11. September 2009 (NS090033/U).
Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 14. Oktober 2009 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 4. November 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. Der Kostenvorschuss wurde innert Frist nicht bezahlt. Mit derselben Verfügung vom 14. Oktober 2009 wurde der Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert, innert der Frist bis 4. November 2009 den vollständigen angefochtenen Beschluss nachzureichen, ansonsten die Beschwerde unbeachtet bleibe. Auch dieser Aufforderung ist der Beschwerdeführer innert Frist nicht nachgekommen. Folglich ist mangels Einreichung des angefochtenen Beschlusses androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Unter diesen Umständen ist keine Nachfrist zur Leistung des Vorschusses anzusetzen.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. November 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn

Mots-clés

non-entrycost advanceformal requirementscourt costscomplaint inadmissible