Non-entry for failure to pay cost advance

6B_867/2013Tribunal fédéral / Division pénale12 nov. 2013Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a Zurich Criminal Chamber decision in a criminal proceeding concerning an alleged deprivation of liberty. The Federal Supreme Court set a deadline and grace period for the required CHF 800 cost advance, warning of non-entry. Although the appellant announced by phone on the last day that the transfer would be made, the payment did not reach the court. The court therefore did not enter into the appeal under Art. 108 BGG. Court costs were imposed on the appellant, and no compensation was awarded to respondent 2.

Regest

Art. 108 BGG; non-payment of the cost advance within the prescribed period and grace period results in non-entry into the appeal. A mere telephone announcement of forthcoming payment does not suffice if the advance does not reach the court in time. Where the appeal is not entered into, court costs are generally imposed on the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG; no party compensation is due absent compensable effort by the respondent.

Texte intégral

{T 0/2}

6B_867/2013

Urteil vom 12. November 2013

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
2. Y.________,
Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand
Einstellung einer Strafuntersuchung (Freiheitsberaubung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 21. August 2013.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1.

Dem Beschwerdeführer wurden mit Verfügungen vom 13. September und 9. Oktober 2013 eine Frist und die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.-- bis zum 23. Oktober 2013 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Obwohl der Beschwerdeführer am letzten Tag der Nachfrist telefonisch ankündigte, die Überweisung werde noch am selben Tag ausgeführt (s. Notiz auf act. 8), ging der Kostenvorschuss beim Gericht nicht ein. Folglich ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil sie vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. November 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: Monn

Mots-clés

cost advancenon-entryappeal inadmissibilitycourt costscriminal procedure