Non-entry for insufficiently reasoned complaint against refusal of conditional release

6B_751/2012Tribunal fédéral / Division pénale8 janv. 2013Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court did not enter into the complaint against the refusal of conditional release from a stationary measure. The complainant’s assertion that he had been mistaken for the offender could not be reviewed in this procedure, and his filing did not set out any sufficient legal reasoning showing a violation of federal law. The Court therefore declined review under the summary procedure. It exceptionally waived court costs, which made the request for free legal aid moot.

Regest

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG; requirements for admissibility of a complaint to the Federal Supreme Court. A complaint must, in a reasoned manner, indicate why the challenged decision violates law; mere factual assertions or abstract references to federal-law infringement are insufficient. Issues not open to review in the present proceeding cannot be re-litigated by way of complaint. If the reasoning requirement is not met, the Court shall not enter into the matter in summary procedure under Art. 108 BGG. Where costs are exceptionally waived, a pending request for free legal aid becomes moot.

Texte intégral

{T 0/2}
6B_751/2012

Urteil vom 8. Januar 2013
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Amtsleitung, Feldstrasse 42, 8090 Zürich,
Beschwerdegegner.

Gegenstand
Bedingte Entlassung aus stationärer Massnahme,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, vom 8. November 2012.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer, der sich in einem Pflegezentrum befindet, wendet sich dagegen, dass er nicht aus der stationären Massnahme entlassen wurde. Er bringt vor, er sei mit dem Täter verwechselt worden. Die Frage der Täterschaft kann im vorliegenden Verfahren jedoch nicht mehr geprüft werden. Inwieweit die Verweigerung der bedingten Entlassung seiner Ansicht nach gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen sollte, sagt er nicht. Folglich ist die Beschwerde nicht hinreichend begründet (Art. 42 Abs. 2 BGG). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Januar 2013

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Schneider

Der Gerichtsschreiber: C. Monn

Mots-clés

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