Non-entry on criminal appeal; legal aid denied

6B_598/2008Tribunal fédéral / Division pénale2 sept. 2008Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court did not enter into the criminal appeal against the Uster District Court’s non-entry decision. It held that the appellant was no longer aggrieved because the prosecution had already lifted the fine and all cost consequences, and any compensation issue was pending in separate proceedings. The request for free legal aid was refused as the appeal was hopeless. Court costs of CHF 800 were charged to the appellant; no reduction was granted despite his complaint about the fee.

Regest

Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 BGG; admissibility of a complaint where the complainant is no longer aggrieved and the asserted relief concerns matters pending in separate proceedings. A federal appeal is inadmissible where the appellant fails to demonstrate a legally protected interest and does not substantiate a violation of federal law. If the submissions are manifestly devoid of prospects of success, free legal aid must be refused. Where the conduct of litigation is abusive, there is no basis for reducing the court fee under Art. 65 Abs. 2 BGG; costs are otherwise borne by the unsuccessful party.

Texte intégral

{T 0/2}
6B_598/2008/sst

Urteil vom 2. September 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Einstellungsverfügung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Bezirksgerichts Uster, Einzelrichter in Strafsachen, vom 7. Juli 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Im angefochtenen Entscheid wurde auf einen kantonalen Rekurs des Beschwerdeführers nicht eingetreten, weil bereits die Rekursgegnerin eine Busse mit sämtlichen Kostenfolgen aufgehoben hatte und der Beschwerdeführer im Rekursverfahren unter diesen Umständen nicht mehr beschwert war (angefochtener Entscheid S. 2 E. 2.2.). Was daran gegen das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, ergibt sich aus der zum grössten Teil unverständlichen Beschwerde nicht. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er wäre für das eingestellte Verfahren zu entschädigen gewesen, weist die Vorinstanz darauf hin, dass diesbezüglich ein separates Verfahren laufe (a.a.O.). Mit dieser Frage kann sich das Bundesgericht deshalb heute von vornherein nicht befassen. Inwieweit er für das Rekursverfahren, in welchem er unterlag, zu entschädigen gewesen wäre, legt er nicht dar. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Infolge der rechtsmissbräuchlichen Art der Prozessführung kommt eine Reduktion der Gerichtsgebühr nicht in Betracht (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Uster, Einzelrichter in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. September 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

Mots-clés

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