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6B_583/2014 ΓÇó No standing for private complainant; appeal not entered
6B_583/2014Tribunal fédéral / Division pénale20 juin 2014Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the complainant, as a private complainant, failed to demonstrate that the cantonal non-entry decision could affect any civil claims of hers. Because she did not substantiate standing under Art. 81(1)(b)(5) BGG, the complaint was not entered into. Court costs of CHF 500 were charged to her, taking her financial situation into account.
Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; standing of the private complainant in criminal matters before the Federal Supreme Court. A private complainant is entitled to lodge a complaint only if the challenged decision may influence the adjudication of civil claims; this must be specifically alleged and substantiated. General criticism of the cantonal decision or of the authorities does not suffice. In the absence of such substantiation, the complaint is inadmissible and is not entered into (consid. 1). Court costs are borne by the unsuccessful party, subject to consideration of financial circumstances (Art. 66 Abs. 1, Art. 65 Abs. 2 BGG; consid. 2).
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6B_583/2014
Urteil vom 20. Juni 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Korruption, Freiheitsberaubung),
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 24. April 2014.
Am 24. April 2014 wies das Obergericht des Kantons Bern eine Beschwerde gegen eine Verfügung vom 24. März 2014 ab, mit welcher die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland das Strafverfahren wegen Freiheitsberaubung und Korruption bzw. Bestechung nicht an die Hand genommen hatte. Die Beschwerdeführerin wäre als Privatklägerin vor Bundesgericht nur legitimiert, wenn sich der angefochtene Entscheid auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche auswirken könnte (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). Dass und inwiefern diese Voraussetzung erfüllt wäre, ergibt sich aus der Beschwerde nicht, die sich auf unsubstanziierte Kritik am angefochtenen Entscheid und Vorwürfe gegen die Behörden beschränkt. Auf die Beschwerde ist mangels Legitimation der Beschwerdeführerin im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Ihrer finanziellen Lage ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juni 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill