Appeal inadmissible for inadequate reasoning

6B_575/2008Tribunal fédéral / Division pénale5 sept. 2008Inadmissible

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Résumé

The Federal Supreme Court held that the complaint against the district court's non-entry decision was inadmissible because the appellant failed to engage with the cantonal formal requirements and thus did not meet the federal reasoning requirements. Since the lower court had not addressed the merits, the Federal Supreme Court also refrained from reviewing the substance. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Regest

Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 BGG; inadmissibility of an appeal for insufficient reasoning against a non-entry decision based on cantonal formal requirements. Where the appellant does not confront the decisive cantonal procedural requirements, the federal complaint fails to satisfy the substantiation duty. If the authority below did not examine the merits, the Federal Supreme Court likewise cannot enter into a substantive review. Costs are charged to the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
6B_575/2008/sst

Urteil vom 5. September 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Bussenverfügung,

Beschwerde gegen die Verfügung des
Bezirksgerichts Affoltern, Einzelrichter
in Strafsachen, vom 16. Juni 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Im angefochtenen Entscheid wurde auf ein Begehren des Beschwerdeführers um gerichtliche Beurteilung einer Bussenverfügung nicht eingetreten, weil die Eingabe den Formvorschriften des kantonalen Rechts nicht entsprach. In der Beschwerde vor Bundesgericht befasst sich der Beschwerdeführer mit den kantonalen Formvorschriften nicht. Die Beschwerde genügt deshalb den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Nachdem die Vorinstanz sich materiell nicht mit der Sache befasst hat, kann dies auch das Bundesgericht nicht tun. Auf die Ausführungen der Beschwerde ist deshalb im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Affoltern, Einzelrichter in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. September 2008

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

Mots-clés

inadmissibilityreasoned appealformal requirementssummary procedurecourt costs