Non-entry due to lack of standing and insufficient reasoning

6B_57/2008Tribunal fédéral / Division pénale28 janv. 2008Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court did not enter into the complainant's criminal-law appeal against the St. Gallen Anklagekammer's refusal to open criminal proceedings. It held that the complainant lacked standing because he was neither a private prosecutor nor a victim under the Victim Assistance Act, and that the filing was largely querulous and failed to engage with the decision's reasoning. Court costs of CHF 800 were charged to the complainant.

Regest

Art. 81 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 und 7 BGG, Art. 108 BGG; standing and admissibility of a criminal-law complaint. A person merely affected by alleged criminal conduct lacks standing to appeal in criminal matters unless he has the procedural status of private prosecutor or victim within the meaning of the Victim Assistance Act. Appeals that are predominantly querulous or that do not specifically challenge the reasoning of the attacked decision fail to satisfy the federal substantiation requirements and may be declared inadmissible in summary procedure. Costs follow the outcome and may be imposed on the appellant (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Texte intégral

{T 0/2}
6B_57/2008/bri

Urteil vom 28. Januar 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen, Untersuchungsamt Altstätten, Luchsstrasse 11, 9450 Altstätten SG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Eröffnung eines Strafverfahrens,

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 11. Dezember 2007.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Der Beschwerdeführer hatte gegen einen Untersuchungsrichter Strafanzeige eingereicht. Er sei ohne Angabe eines Grundes und ohne Haftbefehl festgenommen worden. Ein von ihm geleastes Fahrzeug sei ihm ohne Verfügung und ohne vorgängige Anhörung weggenommen worden. Und schliesslich sei er wegen angeblicher Nichtbezahlung einer Busse zu Unrecht inhaftiert worden. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass im angefochtenen Urteil kein Strafverfahren eröffnet wurde. Der Geschädigte, der nicht Privatstrafkläger oder Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes ist, ist indessen zur Beschwerde in Strafsachen nicht legitimiert (Art. 81 Abs. 1 BGG; BGE 133 IV 228). Die Beschwerde beschränkt sich überdies zur Hauptsache auf querulatorische und somit gemäss Art. 42 Abs. 7 BGG unzulässige Ausführungen. Und schliesslich befasst sie sich nicht konkret mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids, weshalb sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Januar 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

Mots-clés

standinginadmissibilitycriminal complaintreasoning requirementsquerulous submissionscourt costs