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6B_541/2008 ΓÇó Complaint inadmissible for lack of substantiated factual challenge
6B_541/2008Tribunal fédéral / Division pénale28 août 2008Inadmissible
The appellant challenged the cantonal dismissal of his objection, arguing that he had not been properly summoned because the postal notice was allegedly incorrect. The Federal Supreme Court held that he failed to show that the cantonal court's factual finding was manifestly wrong, since the documents he produced did not relate to the specific shipment. The complaint was therefore not entered upon under Art. 108 BGG. Court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.
Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 108 BGG; admissibility of a complaint against factual findings: the party must demonstrate, with reference to the contested concrete evidence, that the lower court's finding is manifestly incorrect. Submissions that do not concern the specific evidentiary item at issue cannot establish obvious error. If the decisive factual challenge fails, the Federal Supreme Court need not examine alternative or subsidiary reasoning of the lower court and may decline to enter on the complaint. Under Art. 66 Abs. 1 BGG, the costs of the inadmissible proceeding are borne by the complaining party.
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6B_541/2008/bri
Urteil vom 28. August 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Binningerstrasse 21, Postfach, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verfahrensmangel,
Beschwerde gegen das Urteil des Appellations-
gerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 25. Februar 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass eine kantonale Einsprache als zurückgezogen abgeschrieben wurde, weil der Beschwerdeführer eine Vorladung zur Verhandlung nicht von der Post abgeholt hatte und zur Verhandlung nicht erschienen war. Während er vor der Vorinstanz geltend machte, die Post habe nur einen roten Zettel im A6-Format mit einem gestempelten "R" und dem Hinweis, dass eine eingeschriebene Sendung abzuholen sei, in sein Postfach gelegt (angefochtener Entscheid S. 3 E. 2.2), geht die Vorinstanz davon aus, die Post habe die Sendung auf dem Avis als "GU" (Gerichtsurkunde) deklariert gehabt (angefochtener Entscheid S. 4 E. 2.4). Der Beschwerdeführer legt dem Bundesgericht zum Beweis des Gegenteils Unterlagen vor, die mit der konkreten Sendung nichts zu tun haben (vgl. act. 2). Damit kann der Nachweis, dass die Feststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG wäre, nicht geführt werden. Bei dieser Sachlage muss sich das Bundesgericht mit der Eventualerwägung der Vorinstanz nicht befassen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. August 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn