Non-entry on defamation complaint under Art. 108 BGG

6B_470/2010Tribunal fédéral / Division pénale23 août 2010Inadmissible

Ouvrir la source

Résumé

The appellant challenged a cantonal decision upholding the non-entry into a criminal complaint for defamation. The Federal Supreme Court held that, for the reasons already set out in earlier judgments, the appeal was not admissible and did not enter into the matter under Art. 108 BGG. It ordered court costs of CHF 500 against the appellant, taking his financial situation into account when setting the fee.

Regest

Art. 108 BGG; non-entry on an appeal that merely repeats arguments already rejected in earlier judgments; the appeal is inadmissible when no new admissible grounds are advanced. Court costs are borne by the unsuccessful appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG, with due regard to financial circumstances under Art. 65 Abs. 2 BGG when fixing the fee.

Texte intégral

{T 0/2}
6B_470/2010

Urteil vom 23. August 2010
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichteintretensverfügung (Verleumdung),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, vom 20. April 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige wegen Verleumdung nicht eingetreten und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurde. Die Rechtslage wurde ihm bereits mehrfach dargelegt (Urteile 6B_408/2010 vom 28. Mai 2010 und namentlich 6B_304/2009 vom 16. April 2009, 6B_773/2009 vom 13. Oktober 2009 und 6B_932/2009 vom 10. November 2009). Aus den dort genannten Gründen ist auch auf die vorliegende Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. August 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:

Favre Arquint Hill

Mots-clés

non-entryadmissibilitydefamationcourt costssummary procedure