Non-entry on abusive complaint; legal aid denied

6B_39/2014Tribunal fédéral / Division pénale3 mars 2014Dismissed

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Résumé

The Federal Supreme Court held that the complainant’s filing was abusive and therefore inadmissible. It refused to enter into the complaint under Art. 42(7) and Art. 108 BGG. Because the complaint had no prospect of success, the request for free legal aid was denied. Court costs of CHF 800 were imposed on the complainant. The decision was issued by the President of the Criminal Division.

Regest

Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 BGG; abusive submissions and non-entry: A complaint that is manifestly abusive, in particular because of disrespectful or contemptuous form, is inadmissible and may be disposed of in simplified proceedings under Art. 108 BGG. The Federal Supreme Court is not required to engage substantively with such filings. If the complaint is devoid of any prospect of success, legal aid must be refused under Art. 64 BGG. Court costs are imposed on the unsuccessful complainant pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG (consid. 1-2).

Texte intégral

{T 0/2}

6B_39/2014

Urteil vom 3. März 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Nichtanhandnahme,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 6. Januar 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.

Das Obergericht des Kantons Zürich trat am 6. Januar 2014 auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers nicht ein. Dieser wendet sich ans Bundesgericht und führt einleitend aus, es bestehe keine Notwendigkeit, auf das Geschwätz des Vorsitzenden des Obergerichts einzugehen, weshalb es dem Bundesgericht ungelesen überstellt werde (S. 1). Eine solche Eingabe ist rechtsmissbräuchlich im Sinne von Art. 42 Abs. 7 BGG und damit unzulässig. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen.

Demnach erkennt der Präsident:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. März 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn

Mots-clés

non-entryabusive filinglegal aidcourt costscriminal procedure