Non-entry due to inadmissible criminal complaint

6B_269/2008Tribunal fédéral / Division pénale28 avr. 2008Inadmissible

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Résumé

The appellant challenged a cantonal non-entry decision concerning criminal non-prosecution orders. The Federal Supreme Court held that he had not shown why the cantonal finding that the appeal period had expired was wrong. His assertion that a filing before the Federal Criminal Court had preserved the deadline was insufficient and unexplained. The complaint was therefore not entered into under Article 108 BGG. The request for legal aid was denied because the appeal was hopeless, and court costs of CHF 800 were imposed on the appellant.

Regest

Art. 108 BGG; inadmissibility of a complaint for failure to substantiate a challenge to the lower court’s formal finding on expiry of the appeal period; bare allegations are insufficient to establish timely remedy filing, especially where the asserted filing before another court is not shown to have legal relevance. Where the underlying complaint is manifestly devoid of prospects, free legal aid must be refused under Art. 64 BGG. In cases of abusive litigation conduct, no reduction of the court fee is warranted under Art. 65 Abs. 2 BGG; costs are to be borne by the unsuccessful party pursuant to Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
6B_269/2008/bri

Urteil vom 28. April 2008
Strafrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Nichtanhandnahme-Verfügungen,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, Verwaltungskommission, vom 11. Februar 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1.
Im angefochtenen Entscheid trat die Vorinstanz aus formellen Gründen auf Beschwerden des Beschwerdeführers nicht ein, weil eine frühere Rekursfrist betreffend Verfügungen, die nicht absolut nichtig waren, unbenützt abgelaufen war (angefochtener Entscheid S. 7 E. 3). Diese Feststellung der Vorinstanz kann nicht mit der blossen Behauptung angefochten werden, die Rekursfrist sei mit einer Eingabe des Beschwerdeführers an das Bundesstrafgericht in Bellinzona gewahrt worden (Beschwerde S. 6 Ziff. 11 und S. 7 Ziff. 4). Was das Bundesstrafgericht mit dem kantonalen Rekurs zu tun haben könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache ist das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden.

2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Infolge der rechtsmissbräuchlichen Art der Prozessführung kommt eine Reduktion der Gerichtsgebühr nicht in Betracht (Art. 65 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, Verwaltungskommission, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. April 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Schneider Monn

Mots-clés

inadmissibilitydeadlinelegal aidcourt costsnon-entryabusive litigation