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6B_244/2014 ΓÇó Non-entry for failure to pay advance costs
6B_244/2014Tribunal fédéral / Division pénale19 mai 2014Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal complaint because the complainant failed to pay the advance costs within the extended deadline. The court held that a party who seizes the court must ensure that judicial mail can be received; uncollected notices are deemed served when sent by ordinary mail after postal non-collection. Court costs of CHF 800 were imposed on the complainant.
Art. 108 BGG; non-payment of the advance costs and deemed service of court notices; where the appellant fails to collect judicial mail and thereby does not pay the ordered advance within the prescribed period, non-entry is ordered if the warning was given. A party seizing the Federal Supreme Court must ensure that official correspondence can be effectively delivered; otherwise, service is deemed to have occurred. Costs are borne by the unsuccessful party pursuant to Art. 66(1) BGG.
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6B_244/2014
Urteil vom 19. Mai 2014
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Mathys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Zürcherstrasse 323, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unentschuldigtes Nichterscheinen an der Hauptverhandlung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 6. Februar 2014.
Der Beschwerdeführerin wurden mit Verfügungen vom 11. März 2014 und 1. April 2014 eine Frist bis zum 26. März 2014 sowie die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist bis 28. April 2014 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die Beschwerdeführerin hat beide Verfügungen auf der Post nicht abgeholt, weshalb sie ihr überdies mit A-Post zugestellt wurden. Wer das Bundesgericht anruft, hat sicherzustellen, dass ihn gerichtliche Sendungen erreichen. Ist dies nicht der Fall, gelten die Sendungen als zugestellt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, ist androhungsgemäss auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2014
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Mathys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill