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6B_21/2011 ΓÇó Non-payment of advance costs leads to non-entry
6B_21/2011Tribunal fédéral / Division pénale9 mars 2011Inadmissible
The appellant filed two criminal appeals against judgments of the Zurich High Court. After being ordered to pay advance costs of CHF 2,000 for each appeal and given a grace period, he expressly refused to pay and requested that the costs be borne by the public purse. The Federal Supreme Court held that advance costs are generally required and, because they were not paid within the grace period, it did not enter into the appeals under the summary procedure. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 800.
Art. 62 Abs. 1 und Art. 108 BGG; non-payment of advance costs as a ground for non-entry. Whoever seizes the Federal Supreme Court must, as a rule, pay the prescribed advance costs. If the advance costs are not paid within the set deadline and the additional grace period, the appeal is not entered into in summary proceedings under Art. 108 BGG. The appellant’s invocation of a public-interest exception does not dispense with the statutory duty to provide security for costs. Court costs are borne by the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6B_21/2011
6B_23/2011
Urteil vom 9. März 2011
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Übertretungen der Polizeiverordnung und des Betäubungsmittelgesetzes,
Beschwerden gegen zwei Urteile des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 16. November 2010 (SU100020/U/kw und SU100038/U/kw).
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1.
Dem Beschwerdeführer wurde mit zwei Verfügungen vom 11. und 12. Januar 2011 für beide Beschwerden eine Frist bis zum 1. bzw. 2. Februar 2011 angesetzt, um dem Bundesgericht je einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Nachdem er noch im Januar 2011 sinngemäss mitgeteilt hatte, er werde die Vorschüsse nicht leisten, teilte ihm das Bundesgericht mit zwei Schreiben vom 13. und 19. Januar 2011 mit, dass daran festgehalten werde. Nachdem die Vorschüsse nicht eingingen, wurde dem Beschwerdeführer mit zwei Verfügungen vom 7. Februar 2011 die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung bis 25. Februar 2011 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Der Beschwerdeführer teilte mit Schreiben vom 25. Februar 2011 mit, da er im Interesse der Allgemeinheit handle, seien die Kosten auf die Staatskasse zu nehmen. Damit ist er nicht zu hören, denn grundsätzlich hat jeder, der das Bundesgericht anruft, den in Art. 62 Abs. 1 BGG vorgeschriebenen Kostenvorschuss zu leisten. Da die Vorschüsse innert Nachfrist nicht eingingen, ist auf die Beschwerden androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Einzelrichter:
1.
Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. März 2011
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Schneider C. Monn