projets
6B_178/2008 ΓÇó Lack of standing to challenge refusal to open criminal investigation
6B_178/2008Tribunal fédéral / Division pénale23 avr. 2008Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appellant lacked standing to challenge the refusal to open a criminal investigation against various authorities and officials. He was only an allegedly injured person and not a victim or private prosecutor. The court therefore did not enter into the complaint under the summary procedure of Article 108 BGG. It also rejected his request for free legal aid because the complaint had no prospects of success and ordered him to pay court costs of CHF 500, taking his financial situation into account.
Art. 108 BGG; standing to file a criminal complaint before the Federal Supreme Court; an allegedly injured person who is neither a victim nor a private prosecutor is not entitled to challenge a refusal to open criminal proceedings. A complaint that lacks such standing is inadmissible and may be disposed of in summary procedure. Free legal aid under Art. 64 BGG is refused where the appeal is devoid of prospects of success; court costs are imposed on the unsuccessful party under Art. 66 Abs. 1 BGG, with regard to financial circumstances under Art. 65 Abs. 2 BGG.
{T 0/2}
6B_178/2008 /hum
Urteil vom 23. April 2008
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 4. März 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass gegen verschiedene Behörden bzw. deren Mitglieder "wegen Missachtung von Art. 49 BGG, Art. 7 BV, Telefonterrors, Korruption, Amtsmissbrauchs, Bestechung und Rassismus" kein Strafverfahren eröffnet wurde. Der Beschwerdeführer ist indessen als angeblich Geschädigter, der nicht Opfer oder Privatstrafkläger ist, zur Beschwerde vor Bundesgericht nicht legitimiert (BGE 133 IV 228). Zudem ist nicht ersichtlich, was er aus Art. 49 BGG, welche Bestimmung er auch vor Bundesgericht heranzieht, überhaupt herleiten will. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. April 2008
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Schneider Monn