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6B_1024/2008 ΓÇó Non-entry on appeal concerning illegal stay conviction
6B_1024/2008Tribunal fédéral / Division pénale24 mars 2009Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the criminal appeal. The appellant argued that the cantonal court had re-adjudicated a case supposedly already decided by a 24 July 2007 acquittal. The Court held that the document invoked by the appellant was not a criminal judgment but an order maintaining expulsion detention, so the res judicata argument was irrelevant. Court costs of CHF 800 were charged to the appellant.
Art. 108 BGG; non-entry where the appeal manifestly fails to address the challenged judgment. A plea of res judicata can only succeed if the earlier decision finally determined the same concrete criminal matter. A decision that merely concerns the continuation of expulsion detention does not constitute a criminal judgment on the merits and therefore cannot bar later criminal proceedings concerning unlawful stay. Where the complaint is unrelated to the decisive object, the President may decline to enter into the appeal in summary procedure; costs follow under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
6B_1024/2008/sst
Urteil vom 24. März 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Vergehen gegen das Ausländergesetz,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 21. Oktober 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1.
Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, er habe sich seit einer Verurteilung vom 2. September 2005 durch den Juge d'instruction de Lausanne bis zu seiner Verhaftung am 12. März 2007 ohne eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz aufgehalten. Er wurde mit Urteil vom 21. Oktober 2008 durch das Obergericht des Kantons Zürich im Berufungsverfahren des Vergehens im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b des Ausländergesetzes mit einer Geldstrafe von 75 Tagessätzen zu Fr. 100.-- bestraft.
Mit Beschwerde in Strafsachen macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend, das Obergericht des Kantons Zürich habe am 21. Oktober 2008 erneut eine Anklage beurteilt, in Bezug auf welche er am 24. Juli 2007 wegen formeller Fehler bereits freigesprochen worden sei. Diese Rüge betrifft die Sperrwirkung der materiellen Rechtskraft eines früheren Strafurteils und könnte nur gehört werden, wenn die gleiche konkrete Strafsache, um die es im Urteil vom 21. Oktober 2008 geht, bereits mit einem Entscheid vom 24. Juli 2007 rechtskräftig beurteilt worden wäre. Die Verfügung vom 24. Juli 2007, die der Beschwerdeführer seiner Eingabe vor Bundesgericht beilegt, schliesst indessen kein Strafverfahren ab, sondern betrifft die Aufrechterhaltung der seit dem 20. Juli 2007 bestehenden Ausschaffungshaft. Das Vorbringen geht somit an der Sache vorbei, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
2.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. März 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn