Late constitutional complaint; no entry

5D_82/2014Tribunal fédéral / IIe division civile17 juin 2014Inadmissible

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Résumé

The Federal Supreme Court held that the constitutional complaint was filed out of time. The cantonal judgment had been served on 7 May 2014, while the complaint was posted only on 14 June 2014, after the 30-day deadline expired on 6 June 2014. The complaint was therefore manifestly inadmissible, and the Court did not enter into it under the simplified procedure. Court costs of CHF 50 were charged to the appellant.

Regest

Art. 117 in conjunction with Arts. 100(1) and 48(1) BGG; timeliness of a constitutional complaint. The complaint must be filed with the Federal Supreme Court or delivered to the Swiss Post within 30 days of notification of the cantonal decision. A posting after expiry of the time limit renders the complaint manifestly inadmissible, so that non-entry follows under Art. 117 in conjunction with Art. 108(1)(a) BGG. In such cases the simplified procedure applies and the prevailing party is not entitled to costs; costs are imposed on the losing party pursuant to Art. 66(1) BGG (consid. 1).

Texte intégral

{T 0/2}

5D_82/2014

Urteil vom 17. Juni 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Kollokation,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer) vom 2. Mai 2014.

Nach Einsicht
in die (als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene) Eingabe gegen das Urteil vom 2. Mai 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich betreffend Kollokation,

in Erwägung,
dass Verfassungsbeschwerden innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 117i.V.m. Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),
dass das Urteil des Obergerichts vom 2. Mai 2014 der Beschwerdeführerin (gemäss postalischer Sendungsinformation) am 7. Mai 2014 an ihrer schweizerischen Zustelladresse eröffnet worden ist,
dass die Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht (gemäss postalischer Sendungsinformation) erst am 14. Juni 2014 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Freitag, den 6. Juni 2014) der schweizerischen Post übergeben worden ist,
dass sich somit die Verfassungsbeschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,
dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1.

Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 50.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juni 2014
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Mots-clés

timelinessinadmissibilityconstitutional complaintcollocationsimplified procedurecourt costs