Non-entry on insufficiently reasoned constitutional complaint

5D_51/2011Tribunal fédéral / IIe division civile31 mars 2011Inadmissible

Extrait par Omnilex

Résumé Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with a subsidiary constitutional complaint against a Schwyz cantonal order that had declined to hear an appeal concerning the reversal and deletion of an enforcement proceeding. Because the complainant did not engage with the cantonal court's reasoning and failed to allege, with the required specificity, any violation of constitutional rights, the Court held the complaint to be insufficiently reasoned and did not enter into it under the simplified procedure. The complainant was ordered to pay court costs of CHF 100.

Regeste Omnilex

Art. 113 ff., 116, 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; subsidiary constitutional complaint and duty to reason: in such proceedings, only violations of constitutional rights may be invoked, and they must be specifically alleged and substantiated by reference to the challenged reasoning. A mere appellate-style disagreement or a failure to engage with the cantonal decision is insufficient. If the complaint does not meet the strict reasoning requirements, the Federal Supreme Court does not enter into the matter in simplified procedure. Costs follow Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texte intégral

{T 0/2}
5D_51/2011

Urteil vom 31. März 2011
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Z.________,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Negative Feststellungsklage, Betreibung.

Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 17. März 2011 des Kantonsgerichts Schwyz (Präsidentin der 2. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung (ZK2 2011 5) vom 17. März 2011 des Kantonsgerichts Schwyz, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen seine erstinstanzliche Verpflichtung zur Rückgängigmachung und Löschung einer Betreibung des Betreibungsamtes Lachen (Streitwert Fr. 1'796.90) nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass gegen die in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangene Verfügung des Kantonsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass das Kantonsgericht in der Verfügung vom 17. März 2011 erwog, der Beschwerdeführer gebe (entgegen der Vorschrift von Art. 320 und 321 ZPO) auch in seiner (auf Aufforderung zur Verbesserung hin eingereichten) zweiten Eingabe die angefochtenen Urteilspunkte nicht an, formuliere keine Beschwerdeanträge und lege auch keinen Beschwerdegrund im Sinne von Art. 320 ZPO dar, weshalb auf die Beschwerde mangels Rechtsbegehren und Begründung nicht einzutreten sei,
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch die Verfügung vom 17. März 2011 des Kantonsgerichts verletzt sein sollen,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. März 2011
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Mots-clés

constitutional complaintnon-entryreasoning requirementenforcement proceedingcourt costsadmissibility

Extrait par Omnilex

Question juridique clé

Whether the constitutional complaint was sufficiently reasoned to be admissible.

Solution extraite

No; the complainant did not address the cantonal court's reasoning and failed to show any constitutional violation with the required specificity.

Motifs extraits

A subsidiary constitutional complaint must identify and substantiate constitutional rights allegedly violated by reference to the cantonal reasoning. The filing contained no adequate reasoning.

Question juridique clé

Allocation of federal court costs.

Solution extraite

The losing complainant must bear the costs.

Motifs extraits

Because the complaint was not entered into, the complainant was the losing party under Art. 66(1) BGG.

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